RSN Rangliste, Platz 53: Konrad Geßner

Der nächste deutsche Stern am Sprinterhimmel

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Konrad Geßner (P&S Thüringen) wechselt zu rad- net Rose. | Foto: Volker Brix/P&S Thüringen

22.11.2016  |  (rsn) - Als einer der wenigen Fahrer, die nicht mindestens für ein Continental-Team fuhren, schaffte Sprinttalent Konrad Geßner (P&S Thüringen) den Sprung in unsere Ranglist 2016.

Der 20-Jährige zeigte nicht nur mit seinem Sieg bei der U23-Ausgabe von Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1.2u) und als Zweiter hinter Pascal Ackermann im U23-Straßenrennen der Deutschen Meisterschaften herausragende Leistungen, sondern mischte auch im Straßenrennen der Profis in Erfurt mit den Besten mit und sprintete gegen André Greipel, Marcel Kittel & Co. auf einen sehr guten sechsten Platz.

Und auch im Rahmen der Rad-Bundesliga fuhr Geßner mehrere Top-Ergebnisse ein, Krönung war der Sieg zum Abschluss  beim Race am Rhein, der ihm in der Gesamtwertung der nationalen Rennserie auch Rang vier einbrachte.

"Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass ich ein UCI-Rennen gewinnen würde, hätte ich es ihm natürlich nicht geglaubt. Ich wusste, dass das Training der letzten Jahre nach und nach immer mehr Früchte tragen würde und schon im Winter konnte ich einen enormen Leistungsanstieg feststellen. Mit diesen Erfolgen habe ich ehrlich gesagt aber noch nicht gerechnet", zeigte sich Geßner gegenüber radsport-news.com von seinen Ergebnissen selbst überrascht.

Kein Wunder, dass er mit seinen starken Auftritten auch höherklassige Mannschaften auf sich aufmerksam machte. Letztlich entschied Geßner sich für das rad-net Rose-Team, bei dem er die Lücke schließen soll, die der Weggang von Aackermann (zu Bora-hansgrohe) hinterlässt.

"Meine Entscheidung, zu rad-net zu gehen, wurde noch bestärkt, als ich hörte, dass Pascal Ackermann das Team Richtung Worldtour verlassen wird", begründete Geßner seine Entscheidung. "Somit ist nun der Platz für einen Sprinter frei und ich erhoffe mir, auf dieser Position meine Ziele zu verwirklichen", fügte er an.

Zu den verbesserten Bedingungen zählt auch die Tatsache, dass der rad-net-Neuzugang in die Sportfördergruppe der Bundeswehr aufgenommen wird. "Das bietet mir die Möglichkeit, meinen Sport optimal ausüben zu können", so Geßner, der nach seinen zahlreichen Top-Ergebnissen in Deutschland ab 2017 auch im Ausland Erfolge erringen möchte.

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