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04.10.2016 | (rsn) - Die Straßen-Weltmeisterschaft in Katar (09. - 16. Oktober) bietet topografisch keinerlei Hürden und wird als große Chance für die Sprinter bezeichnet. Also eine einfache Angelegenheit? Keinesfalls! Die Strecke ist windanfällig, das Straßenrennen der Männer etwa mit seinen 257,4 Kilometern ist gerade zu Saisonende nicht zu unterschätzen, und besonders ein Faktor könnte großen Einfluss haben: die Hitze. Um die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten, hat der Radsportweltverband UCI nun auf seiner Website einige Maßnahmen vorgestellt.
Die extreme Wetterlage hatte die UCI bereits zur Verlegung der Weltmeisterschaft von ihrem traditionellen Termin Ende September auf Mitte Oktober veranlasst. Die Problematik bleibt jedoch und die Wetterlage ist schwer vorherzusehen - Temperaturen um die 40 Grad Celsius sind in Katar auch im Oktober keine Seltenheit.
Das ist für die Profis nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich. Deshalb gründete die UCI eine Expertengruppe mit Dr. Anton Zasada, Dr. Olaf Schumacher, Dr. Sébastien Racinais und Dr. Juan Manuel Alonso, die während der Weltmeisterschaft täglich zusammenzukommen und die Bedingungen für jedes Rennen beurteilen wird. Mit Hilfe von sogenannten „thermal stress indicators“ sollen zudem Anzeichen für körperlichen Stress durch die Hitze festgestellt werden.
Wird die Temperatur aufgrund dieser Maßnahmen als zu hoch und gefährlich eingestuft, ist sogar eine Verkürzung der Strecke möglich. Das WM-Rennen der Männer könnte daher im Extremfall auf 150 Kilometer reduziert werden. Das entspricht der Strecke, die vor dem Finale mit sieben Runden à 15,2 Kilometer auf der Insel The Pearl absolviert wird. Bei allen anderen Rennen würde die Anzahl der Runden auf dem Schlussparcours entsprechend verringert werden.
Während der Rennen sollen Teams und Fahrer mit ausreichend Wasser und kühlendem Eis versorgt werden, zwei Motorräder werden einzig für Wasserversorgung der Fahrer zuständig sein. Um die Teilnehmer zudem auf die Bedingungen vorzubereiten, hat die UCI eine Broschüre mit dem Titel "beat the heat“ veröffentlicht, welche die Einwirkungen von Hitze während der körperlichen Anstrengung und das Thema Dehydratation behandelt.
Die UCI will die Titelkämpfe außerdem dazu nutzen, um weitere Sicherheitsmaßnahmen erstmals zu testen, die ab der Saison 2017 umgesetzt werden sollen: Verkehrsinseln werden auf den letzten 1,5 Kilometern entweder entfernt oder entschärft, Absperrgitter werden der Straßenbreite entsprechend weitreichend angepasst und Begleitmotorräder sollen künftig ohne viel Gepäck auskommen. Außerdem sollen Begleitfahrzeuge nur noch von Fahrern mit signifikanter Erfahrung gesteuert werden.
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