Motorräder werden umgeleitet

Viel Lob für Sicherheitsmaßnahmen der Eneco Tour

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Eneco Tour 2016 | Foto: Cor Vos

23.09.2016  |  (rsn) - Nach den vielen, im Saisonverlauf von Begleitfahrzeugen verursachten Unfällen hat die Eneco Tour reagiert. Die Organisatoren begrenzten die Anzahl der Durchfahrten von Begleitmotorrädern durch das Fahrerfeld und kassierten viel Lob dafür.

"Der  Unterschied in der Sicherheit bei der  @EnecoTour ist spürbar, seit die Motos außerhalb der Strecke das Peleton passieren. Ein großer Schritt nach vorn", twitterte  etwa Nathan Haas (Dimension Data).

"Bravo @EnecoTour. Mit intelligenten Umleitungen braucht kein Motorrad das Feld passieren. Ein erster großer Schritt für mehr Sicherheit im Rennen", schloss sich Tony Martin (Etixx-Quick Step) dem Lob an.

Auch sein Teamkollege Zdenek Styber freute sich über Twitter: "Dank der Organisation, dass sie über unsere Sicherheit nachdenken! Viel besser sind Zäune und  keine Motorräder im Peloton. Gute Arbeit!"

Um die Durchfahrten deutlich zu verringern, lassen die Macher der Eneco Tour zum Beispiel die Streckenposten, die mit gelben Flaggen vor gefährlichen Punkten warnen, nicht mehr auf Motorrädern durchs Feld chauffieren, sondern sie leiten sie auf Nebenstrecken um.

"Früher mussten sie das Feld jedes Mal passieren, um zum nächsten gefährlichen Punkt zu bekommen. Jetzt warten sie, bis das Hauptfeld durch ist und überholen dann das Feld auf Nebenstraßen, um zum nächsten Bereich zu kommen, wo Gefahr droht", erklärte  der niederländische  Journalist Iwan Tol gegenüber cyclingnews.com, wie das System funktioniert. Der De-Volksskrat-Journalist hatte die 4. Etappe auf einen Rennmotorrad begleitet.

Mit der Maßnahme konnte eine spürbare Entspannung erreicht werden. Die Eneco Tour begleiten 60 Fahrzeuge, wenn man die Motorräder der Streckenposten, Kommissäre und Fotografen zusammenzählt. Bei den Überholvorgängen ging es oft "Knie-on-Knie" zu, wie ihm Tols Motorrad-Pilot erzählte. "Das war sehr gefährlich. Jetzt müssen sie nicht mehr das Hauptfeld passieren. Das ist ein großer Unterschied."

Gänzlich vor Unfällen schützt die neue Überholregel aber nicht. Auch auf der 4. Etappe hätte ein Begleitmotorrad fast eine Gruppe von Fahrern umgemäht, als es im Ausgang eines Kreisels stürzte. Aber die Anzahl der potenziellen Zusammenstöße wird deutlich reduziert!

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