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22.06.2014 | (rsn) – Die Ster ZLM Toer (2.1) war auch in ihrer 28. Auflage für die deutschen Sprinter eine Reise wert. Nachdem Marcel Kittel (Giant-Shimano) die 2. Etappe gewonnen hatte, schlug André Greipel (Lotto Belisol) zum Abschluss der fünftägigen Rundfahrt durch die Niederlande zu.
Der Deutsche Meister schlug am Sonntag nach 176,2 Kilometern von Gerwen nach Boxtel im Sprint den US-Amerikaner Tyler Farrar (Garmin-Sharp), der zum dritten Mal sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste. Dritter wurde mit Robert Wagner (Belkin) ein weiterer Fahrer aus der starken deutschen Sprinterriege.
Der Gesamtsieg ging an den Belgier Philippe Gilbert (BMC), der sich bereits zum dritten Mal nach 2009 und 2011 das Gelbe Trikot sicherte und zudem mit zwei Etappenerfolgen nach Hause zurückkehrte.
Der 31-jährige Greipel konnte sich zwar über seinen elften Saisonsieg freuen, war nach eigenen Angaben aber „auch ein bisschen traurig darüber, dass es vielleicht mein letzter Erfolg im Meistertrikot war.“ Am kommenden Wochenende wird der Titelverteidiger in Baunatal wohl nur auf die Hilfe von Marcel Sieberg vertrauen können – doch da der Kurs des Straßenrennens den Sprintern liegen dürfte, hat auch Greipel alle Chancen, das Weiße Trikot mit den schwarz-rot-goldenem Brustring auch bei der 101. Tour de France tragen zu dürfen.
„Marcel und ich werden auf jeden Fall alles tun, um es in unserem Team zu behalten“, so Greipel, der sich im Finale der Ster ZKLM Toer einmal mehr auf seinen Sprintzug verlassen konnte und deshalb nach dem Rennen auch von einem gelungenen „Feinabstimmung für die Tour de France“ sprach. „Jürgen Roelandts war zwar nicht hier, aber Jens Debusschere hjat wirklich gute Arbeit geleistet“, lobte er seinen belgischen Teamkollegen. Überhaupt wusste Lotto Belisol bei der diesjährigen diesjährige Ster ZLM Toer zu überzeugen.
Greg Henderson gewann die Etappe am Freitag mit einer überraschenden Attacke 700 Meter vor dem Ziel, der junge Belgier Tim Wellens belegte Rang zwei im Gesamtklassement, zwölf Sekunden hinter Gilbert, der alle seine Gesamtsiege auf ganz ähnliche Art und Weise einfuhr, wie er erklärte: „Ich habe die Königsetappe in den Ardennen gewonnen und danach das Rennen kontrolliert. Dreimal nach dem gleichen Szenario zu gewinnen, macht es zu etwas ganz Besonderem“, so der 31-Jährige.
Die letzte Etappe gehörte zunächst den beiden Ausreißern Iljo Keisse (Omega Pharma-Quick Step) und Brian van Goethem vom kleinen heuimischen Metec-Team. Der Belgier und der Niederländer bildeten bis zehn Kilometer vor dem Ziel die Spitze des Rennens, das im Finale durch einen Sturz überschattet wurde, bei dem unter anderem auch Marcel Kittel aufgehalten wurde.
Der Erfurter konnte dann nicht mehr um seinen zweiten Etappensieg sprinten und rollte enttäuscht ins Ziel. Giant-Shimano hatte aber bereits zu Beginn der Etappe eine schlechte Nachricht erhalten, als sich der Belgier Bart de Backer bei einem Sturz das Schulterblatt brach.
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