Stuttgarter wird bei DM Siebter im Straßenrennen von Grimma

Vogt: Bei den Profis noch nie so weit vorne gelandet

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Mario Vogt (Specialized Concept Store) | Foto: ROTH

24.06.2012  |  (rsn) – Mario Vogt (Specialized Concept Store) hat bei den Deutschen Meisterschaften in Grimma bei den Großen mitgemischt. Im Straßenrennen über 200 Kilometern (19 Runden) fuhr der 20-jährige Stuttgarter beim Sieg von Fabian Wegmann (Garmin-Barracuda) auf den siebten Rang, zeitgleich mit den unmittelbar vor ihm platzierten Marcus Burghardt (BMC) und Stefan Schumacher (Christina Watches).

,,Das ist das beste Rennen, das ich bisher in meinem Leben gefahren bin", freute sich Vogt im Ziel über sein Spitzenergebnis - und auch darüber, dass er wie seine Mannschaftskollegen auch alle Vorgaben von Teammanager Hartmut Täumler in die Tat umsetzen konnte. ,,Wir wollten heute in den Spitzengruppen vertreten sein. Das ist uns mit Fabio Nappa sehr gut gelungen. Er ist ein ganz starkes Rennen gefahren", so Täumler. Bereits in der ersten Runde konnte sich Fabio Nappa vom Feld absetzen und fuhr bis sechs Runden vor Schluss in einer Spitzengruppe, in der auch Hochkaräter wie Jens Voigt (RadioShack-Nissan) oder Danilo Hondo (Lampre-ISD) dabei waren. Auch Emanuel Buchmann zeigte eine starke Leistung und war immer wieder an der Spitze des Feldes zu sehen.

Für das Ergebnis aber sorgte Vogt. Im Sprint um Platz fünf hatte er zwar keine Chance mehr gegen Burghardt und Schumacher. Zufrieden war er trotzdem. ,,2011 lief es in meinem ersten Jahr in der Elite nicht besonders gut, aber ich war immer davon überzeugt, dass es irgendwann wieder läuft. Dass es heute bei der DM so gut geklappt hat, ist natürlich super. Bisher bin ich noch nie bei einem Profirennen so weit vorne angekommen“, kommentierte der Schwabe seinen Auftritt.

„Das war eine super Leistung von Mario und ein tolles Ergebnis. Für das ganze Team ist es heute optimal gelaufen", fügte Täumler an. Zeit um sich von den Strapazen oder auf den Lorbeeren auszuruhen haben Vogt und seine Teamkollegen aber nicht. Bereits am Montag fliegt das Team nach China zur Tour of Quinghai Lake (Kat. 2.HC).

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