Der Weg zur Tour ist frei

UCI stellt Verfahren gegen Froome ein

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Chris Froome (Sky) | Foto: Cor Vos

02.07.2018  |  (rsn) - Chris Froome (Sky) kann wohl bei der am Samstag beginnenden 105. Tour de France starten. Wie der Radsportweltverband UCI am Montag in einem Pressekommuniqué mitteilte, habe man beschlossen, das Verfahren gegen den Briten einzustellen.

Man habe alle relevanten Beweise im Detail untersucht und sei dabei in Übereinstimmung mit der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA zu dem Schluss gekommen, dass es bei der auffälligen Salbutamol-Probe vom 7. September 2017 während der Spanienrundfahrt um keinen positiven Befund (adverse analytical finding) im Sinne der Anti-Doping-Regeln gehandelt habe. Details dazu nannte die UCI in ihrer Erklärung nicht.

In dem Disziplinarverfahren habe Froome nachweisen können, "dass sein abnormales Ergebnis die Folge einer erlaubten Verwendung war", hieß es lediglich. Nach den WADA-Regularien durfte der Brite, bei dem auf der damaligen 18. Vuelta-Etappe ein deutlich erhöhter Wert des Asthmamittels Salbutamol festgestellt  worden waren, bis zur Klärung des Falls weiter Rennen bestreiten.

Seine in der Zeit errungenen Gesamtsiege bei der Vuelta a Espana 2017 und beim Giro d'Italia 2018 wird der Sky-Kapitän nach dieser Entscheidung behalten dürfen. Bei der Tour peilt der 33 Jahre alte Froome sein insgesamt fünftes Gelbes Trikot an.

"Ich bin sehr glücklich, dass mich die UCI freigesprochen hat. Die Entscheidung ist für mich und das Team eine große Sache, aber auch ein wichtiger Moment für den Radsport", sagte Froome in einer ersten Stellungnahme seines Teams.

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