Kolumbianer mit Rang drei bei der Tour zufrieden

Quintana: "Froome war zu stark"

Foto zu dem Text "Quintana:
Nairo Quintana (Movistar) wird die 103. Tor de France af dem dritten Platz beenden. | Foto: Cor Vos

23.07.2016  |  (rsn) – Nairo Quintana hat beim dritten Tour-Duell mit Chris Froome (Sky) den Kürzeren gezogen. Dennoch gab der Kolumbianer nach der 20. Etappe über 146 Kilometer von Megève nach Morzine an, mit seinem dritten Gesamtrang bei der 103. Frankreich-Rundfahrt zufrieden zu sein.

„Chris Froome war zu stark. Ich verliere jetzt zum dritten Mal gegen ihn, aber ich bin dennoch sehr glücklich mit dem Auftritt unseres Teams bei der Tour und in dieser gesamten Saison. Wir haben gezeigt, dass wir eines der besten Teams der Welt sind. Jetzt ist es Zeit für Paris und zum Feiern“, sagte Quintana, der auf der letzten Alpenetappe eher darauf bedacht war, seinen Podiumsplatz abzusichern, als nochmals in die Offensive zu gehen.

Am Ende kam er im strömenden Regen zwar einige Sekunden vor dem Gelben Trikot ins Ziel, doch das nur, weil Froome es sich angesichts seines deutlichen Vorsprungs erlauben konnte, gemächlich ins Ziel zu rollen und sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen über den dritten Gesamtsieg zu freuen.

Aber auch Quintana gab an, "die Tour sehr glücklich“ zu beenden. Bei drei Teilnahmen stehe er zum dritten Mal auf dem Podium in Paris, so der 26-Jährige, dessen Ziel allerdings der Gesamtsieg war. Davon war der Kletterspezialist allerdings so weit entfernt wie nie zuvor. "Wir kamen mit größeren Ambitionen hierher, wir haben es versucht, aber das ist das größte Rennen der Welt. Da muss man auch mal mit dem dritten Platz zufrieden sein“, lautete sein Kommentar dazu.

Freuen konnte sich Quintana deshalb eher mit seinem Teamkollegen Ion Izaguirre, der auf der vorletzten Etappe doch noch für einen Movistar-Sieg sorgte. "Wir werden diese Tour mit einem Etappensieg und zum ersten Mal auch mit dem Sieg in der Mannschaftswertung beenden. Wir haben unser Bestes gegeben und sind mit Ions Etappensieg super glücklich“, sagte er nach der 20. Etappe, bei der er auf Rang elf landete.

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