--> -->
15.05.2016 | (rsn) – Primož Roglič (LottoNL – Jumbo) hat im verregneten Zeitfahren des 99. Giro d’Italia seinen bisher größten Erfolg als Profi eingefahren. Der 26-jährige Slowene gewann am Sonntag die 9. Etappe, die über 40,5 Kilometer durch das Chianti-Weinanbaugebiet von Radda nach Greve führte, in der Zeit von 51:45 Minuten mit zehn Sekunden Vorsprung auf den Österreicher Mathias Brändle (IAM). Mit 17 Sekunden Rückstand wurde dessen norwegischer Teamkollege Vergard Stake Laengen Dritter.
Das Trio profitierte dabei allerdings vom trockenen Wetter zu Beginn des Zeitfahrens, ebenso wie Fabian Cancellara (Trek-Segafredo/+0:28), der Vierter wurde.
"Ich habe das nicht erwartet, ich habe einfach nur versucht, mein Bestes zu geben. Am Ende hatte ich auch etwas Glück mit dem Wetter und das war es dann“, kommentierte der ehemalige Skispringer Roglič, der zum Giro-Auftakt in Apeldoorn bereits Zweiter geworden war, gegenüber Eurosport seinen Coup.
Etwas überraschend verteidigte Gianluca Brambilla (Etixx-Quick-Step) sein Rosa Trikot. Der Italiener liegt aber nur eine Sekunde vor seinem Teamkollegen Bob Jungels. Der Luxemburgische Meister war der Beste der im Regen gestarteten Fahrer und wurde 45 Sekunden hinter Roglič Sechster, eine Position vor dem Schweizer Stefan Küng (BMC/+0:58).
Großes Pech hatte der Gesamtzweite Ilnur Zakarin (Katusha), der nach einem Sturz gleich zweimal sein Rad wechseln musste und dazu noch in der letzten Kurve zu Fall kam. Der Russe büßte fast vier Minuten auf den Etappengewinner ein und fiel in der Gesamtwertung weit zurück.
Dagegen machte der Costa Ricaner Andrej Amador (Movistar) viel Boden gut und ist nur 32 Sekunden hinter Brambilla neuer Gesamtdritter. Solide Vorstellungen lieferten die beiden Top-Favoriten Vincenzo Nibali (Astana) und
Alejandro Valverde (Movistar), die auf den Rängen fünf und sechs nur zwei Sekunden voneinander getrennt sind. Zwei resp. vier vor ihnen liegt noch der Niederländer Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo/+0:51).
André Greipel (Lotto Soudal) trägt weiter das Rote Trikot des besten Sprinters, sein Teamkollege Tim Wellens bleibt im Bergtrikot. Jungels baute seine Führung in der Nachwuchswertung aus.
Tageswertung:
1. Primož Roglič (LottoNL – Jumbo) 51:45
2. Mathias Brändle (IAM) +0:10
3. Vegard Stake Laengen (IAM) +0:17
4. Fabian Cancellara (Trek-Segafredo) +0:28
5. Anton Vorobyev (Katusha) +0:30
6. Bob Jungels (Etixx-Quick-Step) +0:45
7. Stefan Küng (BMC) +0:58
8. Jos Van Emden (LottoNL-Jumbo) +1:08
9. Maarten Tjallingii (LottoNL-Jumbo) +1:16
10. Andrej Amador (Giant-Alpecin) +1:19
Gesamtwertung:
1. Gianluca Brambilla (Etixx-Quick-Step
2. Bob Jungels (Etixx-Quick-Step) +0:01
3. Andrej Amador (Giant-Alpecin) +0:32
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:51
5. Vincenzo Nibali (Astana) +0:53
6. Alejandro Valverde (Movistar) +0:55
7. Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) 0:58
8. Mikel Landa (Sky) +1:18
9. Rafal Majka (Tinkoff) +1:45
10. Jakob Fuglsang (Astana) +1:51
Punktewertung:
1. André Greipel (Lotto Soudal)
Bergwertung:
1. Tim Wellens (Lotto Soudal)
Nachwuchswertung:
1. Bob Jungels (Etixx - Quick-Step)
Teamwertung:
1. Astana
Später mehr
(rsn) - Der 99. Giro d´Italia endete in einem spannenden Finale mit dem zweiten Erfolg von Vincenzo Nibali (Astana) nach 2013. Das ist fast allen bekannt. Doch es gibt auch viele wichtige und unwicht
(rsn) – Zum angestrebten Podiumsplatz hat es für Rafał Majka bei der 99. Italien-Rundfahrt letztendlich nicht gereicht. Der Pole kann zwar mit seiner Leistung in den letzten drei Wochen und au
(rsn) – Mit einem unglaublichen Comeback hat sich Vincenzo Nibali doch noch den Gesamtsieg und ein großes Kapitel im Geschichtsbuch des Giro d´Italia gesichert. Um die Bedeutung der Ereignisse des
(rsn) - Zum Auftakt des 99. Giro d´Italia in Apeldoorn waren am Freitag 198 Fahrer mit von der Partie. Längst nicht alle haben am 29. Mai das Ziel in Turin erreicht. Sturzverletzungen, Erkrankungen,
(rsn) – Nach seinem Coup von Cassano d‘Adda ging Roger Kluge auf der letzten Giro-Etappe zwar leer aus. Dafür konnte sich der IAM-Profi, der nach 163 Kilometern von Cuneo nach Turin Rang 42 beleg
(rsn) – Nach dem Ende des 99. Giro d’Italia stand Renndirektor Mauro Vegni radsport-news.com zu einem Interview zur Verfügung. Dabei sprach der Italiener über die Siegesserie der deutschen Sprin
(rsn) - Plötzlich Etappensieger beim Giro d’Italia, ohne als Erster über den Zielstrich gefahren zu sein - ein ungewohntes wie seltsames Gefühl für Nikias Arndt (Giant-Alpecin). Entsprechend ver
Turin (dpa) - Die italienischen Radsport-Fans fühlten sich an den großen Fausto Coppi erinnert. Mit unbändigem Willen riss Vincenzo Nibali - wie der Campione im Jahr 1953 - mit einem sagenha
(rsn) – Zum Abschluss des 99. Giro d`Italia musste sich Matteo Trentin (Etixx-Quick-Step) in Turin hinter Nikias Arndt (Giant-Alpecin) zwar mit Rang zwei zufrieden geben. Der Italiener konnte sich z
(rsn) – Für Vincenzo Nibali (Astana) entwickelte sich die 21. und letzte Etappe des 99. Giro d’Italia zum Schaulaufen. Während der Italiener am Sonntag sein Rosa Trikot sicher ins Ziel brachte,
(rsn) - In Turin wurde am Sonntag der Schlusspunkt des 99. Giro d’Italia gesetzt. Drei Wochen nach dem Start im niederländischen Apeldoorn war die norditalienische Metropole Schauplatz der letzten
(rsn) – Vincenzo Nibali (Astana) hat zum zweiten Mal nach 2013 den Giro d’Italia gewonnen. Die abschließende 21. Etappe, die am Sonntag über 163 Kilometer von Cuneo nach Turin führte, entwickel
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus