Kritik an Strecke der letzten Giro-Etappe

Kluge geht in Turin leer aus, freut sich aber für Arndt

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Roger Kluge (IAM) | Foto: Cor Vos

30.05.2016  |  (rsn) – Nach seinem Coup von Cassano d‘Adda ging Roger Kluge auf der letzten Giro-Etappe zwar leer aus. Dafür konnte sich der IAM-Profi, der nach 163 Kilometern von Cuneo nach Turin Rang 42 belegte, mit seinem Landsmann Nikias Arndt (Giant-Alpecin) freuen, der seinen ersten Sieg in einer großen Rundfahrt feierte.

"Mich freut es für Nikias, dass er nach vielen guten Platzierungen jetzt mit dem Sieg nach Hause geht. Aber natürlich ist so ein Sieg nicht so schön, wenn man nicht als Erster über die Linie rollt“, kommentierte Kluge im Gespräch mit radsport-news.com den Ausgang der 21. Etappe, die am Grünen Tisch entschieden wurde, da dem zunächst als Sieger geehrten Italiener Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo) der Sieg wegen regelwidrigen Verhaltens im Zielsprint aberkannt wurde. Die Entscheidung der Jury befand Kluge im Übrigen als richtig. „Es war ganz klar ein Regelverstoß.“

Der 30-Jährige selber kam in Turin in einer abgehängten Gruppe ins Ziel. Nach einem Sturz auf dem Rundkurs, der das Feld zerteilte, hatte die Jury beschlossen, die Zeit schon vier Runden vor Schluss zu nehmen, damit vor allem die Klassementfahrer nicht mehr in Gefahr gerieten. Die ging nach Kluges Meinung vor allem von der Strecke aus.

"In den Bergen wurden neue Straßen für den Giro geteert. Jetzt zum Abschluss aber haben wir zum Teil katastrophale Straßen vorgefunden - nicht schön für den letzten Tag. Besonders die Abfahrt vom Berg war schlimm“, kritisierte er den Rundkurs von Turin, den er allerdings heil überstand.

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