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Lichtenberg holt sich 75 Sekunden zurück

Brand tröstet sich mit Sieg nach Verlust des Rosa Trikots

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Brand tröstet sich mit Sieg nach Verlust des Rosa Trikots"
Lucinda Brand (Rabobank-Liv) feiert ihren ersten Giro-Etappensieg. | Foto: Cor Vos

06.07.2015  |  (rsn) - Die 3. Etappe des Giro Rosa hat einen unerwarteten Verlauf genommen. Das 127,5 Kilometer lange Teilstück von Curtatone nach Mantua ging trotz des sprinterfreundlichen Profils nicht mit einer Massenankunft zu Ende, sondern wurde zur Angelegenheit einer neunköpfigen Ausreißergruppe um die Deutsche Claudia Lichtenberg (Liv-Plantur). Die Giro-Siegerin von 2009 holte sich gleich 1:15 Minute von der 1:47 Minute zurück, die sie am Vortag auf die meisten Favoritinnen verloren hatte.

Der Tagessieg in Mantua ging allerdings nicht an Lichtenberg, sondern an die Niederländerin Lucinda Brand (Rabobank-Liv). Sie hatte sowohl im Prolog als auch auf der 1. Etappe in Ljubljana den zweiten Platz belegt und zwischenzeitlich das Rosa Trikot getragen, das sie aber nach der 2. Etappe an Megan Guarnier (Boels-Dolmans) abgeben musste. Mit dem Sprinterfolg aus der neunköpfigen Spitzengruppe von Mantua tröstete sie sich über diesen Verlust hinweg.

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"Ich durfte im Rosa Trikot herumfahren und habe jetzt auch noch einen Etappensieg - mein Giro ist perfekt", sagte Brand nach dem Sieg bei erneut großer Hitze.

Die Ausreißergruppe hatte sich kurz nach der einzigen Bergwertung des Tages aus dem Feld gelöst, an der Flavia Oliveira (Alé Cipollini) sich knapp vor Carlee Taylor (Lotto-Soudal Ladies) die maximale Punktzahl sicherte. Die beiden Ausreißerinnen des Vortages sind mit jeweils 15 Punkten nun gleichauf an der Spitze der Sonderwertung, Taylor darf aber auch am Dienstag das Grüne Trikot tragen.

Neben Brand und Lichtenberg schafften auch Valentina Scandolara (Orica-AIS), Elena Cecchini (Lotto-Soudal Ladies), Loren Rowney (Velocio-SRAM), Mayuko Hagiwara (Wiggle-Honda), Daiva Tuslaite (Inpa Sottoli Giusfredi), Malgorzta Jasinska (Alé Cipollini) und Chiara Pierobon (Top Girls Fassa Bortolo) den Sprung in die Spitzengruppe, die in der Folge sehr gut harmonierte und bis zum Schluss beisammen blieb.

Im Hauptfeld kontrollierte vor allem Guarniers Team Boels-Dolmans um die Deutsche Romy Kasper - unter Mithilfe von Bigla und Velocio-SRAM - das Tempo. Die niederländische Mannschaft hatte genau wie Bigla niemand in der Spitzengruppe, musste dort aber auch niemanden fürchten und lediglich dafür sorgen, dass die Ausreißerinnen nicht zu weit davonfuhren. Im Finale attackierte an der Spitze noch Jasinska, doch die Polnische Meisterin wurde rechtzeitig für den Sprint um den Sieg zurückgeholt.

Den eröffnete Brand direkt nach der letzten Kurve bereits knapp 400 Meter vor dem Ziel von Scandolaras Hinterrad aus. Cecchini saß zwar im Windschatten der Niederländerin, die Italienische Meisterin kam aber genauso wenig an ihr vorbei wie Scandolara.

Tagesergebnis:
1. Lucinda Brand (Rabobank-Liv)
2. Valentina Scandolara (Orica-AIS) + 0:00
3. Elena Cecchini (Lotto-Soudal Ladies) + 0:00
4. Loren Rowney (Velocio-SRAM) + 0:00
5. Mayuko Hagiwara (Wiggle-Honda) + 0:00
6. Daiva Tuslaite (Inpa Sottoli Giusfredi) + 0:00
7. Malgorzta Jasinska (Alé Cipollini) + 0:00
8. Claudia Lichtenberg (Liv-Plantur) + 0:00
9. Chiara Pierobon (Top Girls Fassa Bortolo) + 0:10
10. Annalisa Cucinotta (Alé Cipollini) + 1:15

Gesamtwertung:
1. Megan Guarnier (Boels-Dolmans)
2. Anna Van der Breggen (Rabobank-Liv) + 0:02
3. Ashleigh Moolman-Pasio (Bigla) + 0:05
4. Lucinda Brand (Rabobank-Liv) + 0:12
5. Elisa Longo Borghini (Wiggle-Honda) + 0:13

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