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09.02.2015 | (rsn) – Im Ziel der 1. Etappe der Katar-Rundfahrt (2.HC) sah man beim deutschen Team Bora-Argon 18 zufriedene Gesichter. Sam Bennett war in einem turbulenten Finale, in dem sich das Feld nach einem Richtungswechsel auf der Windkante teilte, bei den besten dabei und sprintete auf einen guten fünften Platz – nach Rang vier bei der Trofeo Playa de Palma-Palma (1.1) auf Mallorca war es bereits das zweite Spitzenergebnis des Iren in der noch jungen Saison.
Möglicherweise wäre sogar noch etwas mehr drin gewesen, denn auf den letzten Metern hatte Bennett keine optimale Position, wie er radsport-news.com gegenüber eingestand. „Ich wurde am Ende etwas eingebaut, aber ich bin glücklich mit meiner Form, und die Jungs haben mich den ganzen Tag großartig unterstützt“, sagte er vor dem Start der 2. Etappe in Al Wakra.
Am Sonntag musste sich Bennett zudem als Einzelkämpfer durchschlagen, da er die Hinterräder seiner Anfahrer Shane Archbold und Zak Dempster verlor. „Wir haben im Finale einen kleinen Fehler gemacht und deshalb haben die beiden gefehlt. Es hat also nicht ganz nach Wunsch geklappt, aber so sind Radrennen“, wollte der Bora-Kapitän dem Missgeschick aber keine zu große Bedeutung beimessen. „Es war ja trotzdem nicht schlecht. Die anderen Jungs haben einen fantastischen Job gemacht“, lautete Bennetts letztlich positives Fazit, dem sich auch sein Sportdirektor André Schulze anschloss.
„Zwanzig Kilometer vor dem Ziel haben unsere Jungs die Teilung des Feldes ganz offensiv mitbestimmt“, lobte der ehemalige Sprinter das aufmerksame Verhalten seiner Fahrer. „Sie sind aktiv von vorne gefahren und haben einen sehr guten Job gemacht. Entsprechen waren wir mit fünf, sechs Mann in der ersten Gruppe vertreten und konnten Sam in eine gute Position für das Finale fahren.“
Schulze war mit Blick auf die Konkurrenz auch mit dem Massensprint zufrieden, obwohl dabei Bennetts Sprintzug nicht zur Stelle war. „Wir haben wir heute das Maximum rausgeholt und bei diesem starken Fahrerfeld sind wir mit dem fünften Platz zufrieden“, sagte er.
Sowohl Schulze und Bennett betonten aber auch, dass sich Bora mit dem gestrigen Ergebnis nicht zufrieden geben wolle. „Unser Ziel für die nächsten Tage lautet aber, dass wir uns klar verbessern und weiter vorne mitmischen wollen“, kündigte der Sportchef an und Bennett in Al Wakra gegenüber radsport-news.com selbstbewusst an: „Ich hoffe natürlich, noch besser als Platz fünf abzuschneiden. Wenn ich die Chance bekomme, wäre es schön, eine Etappe zu gewinnen.“
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