Trennung „in beiderseitigem Einverständnis"

Gerdemann passt bei MTN-Qhubeka nicht ins neue Konzept

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Linus Gerdemann (MTN Qhubeka) | Foto: Cor Vos

15.09.2014  |  (rsn) - Trotz einer durchwachsenen Comeback-Saison kam der vorzeitige Abgang von Linus Gerdemann beim Team MTN-Qhubeka überraschend, zumal der gebürtige Münsteraner beim südafrikanischen Zweitdivisionär bis Ende 2015 unter Vertrag stand.

Gegenüber radsport-news.com erklärte der Sportliche Leiter Jens Zemke die Gründe für die überraschende Trennung: „Linus möchte sich auf kurze Rundfahrten spezialisieren und passt von der neuen strategischen Ausrichtung nicht zu 100 Prozent ins Team."

Diese sieht vor, dass das MTN-Qhubeka mehr auf Sprints und Eintagesrennen konzentrieren wird, was die Verpflichtungen von Tyler Farrar, Theo Bos und Edvald Boasson Hagen sowie wie den bevorstehenden Wechsel von Matthew Goss unterstreichen.

Im Bösen sei man allerdings nicht auseinander gegangen, wie Zemke betonte. „Wir haben uns von Linus in beiderseitigem Einverständnis getrennt", stellte er klar und war zugleich voll des Lobes für den Tour-Etappensieger von 2007, der bereits beim neuen dänischen ProContinental-Team Cult Energy angeheuert hat.

„Ich habe die Zeit mit Linus als sehr positiv empfunden und ihn als großen Champ kennengelernt, der sehr gute Rennübersicht hat und wirklich einen tollen Job für das Team gemacht hat", sagte Zemke, der seinem Landsmann durchaus zutraut, wieder an vergangene Top-Leistungen und -Ergebnisse anknüpfen zu können.

„Ich wünsche ihm für seine weitere Zukunft viele Erfolg und ich bin mir sicher, da kommt noch was", so der Frankfurter.

 

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