Deutsches Quartett im Hauptfeld

Ronde van Gelderland: Wild wehrt alle Angriffe ab und siegt

Von Felix Mattis

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Kirsten Wild (Giant-Shimano) feierte bei der Ronde van Gelderland Saisonsieg Nummer sieben. | Foto: Cor Vos

20.04.2014  |  (rsn) - Kirsten Wild (Giant-Shimano) hat bei der Ronde van Gelderland am Ostersonntag ihren siebten Saisonsieg gefeiert. Die 31-jährige Niederländerin gewann das Rennen der Kategorie 1.2 im Sprint einer 15-köpfigen Spitzengruppe vor der Belgierin Jolien D’Hoore (Lotto Belisol) und Melissa Hoskins (Orica-AIS) aus Australien.

Die Niederländerin Thalita De Jong (Rabobank-Liv) wurde vor der Schwedin Emma Johansson (Orica-AIS) und ihrer Landsfrau Annemiek Van Vleuten (Rabobank-Liv) Vierte. Hinter Elisa Longo Borghini (Hitec Products) erreichten mit Roxane Knetemann und Anna Van der Breggen zwei weitere Rabobank-Niederländerinnen auf den Plätzen acht und zehn die Top Ten. Dazwischen schob sich als Neunte mit Nina Kessler (Boels-Dolmans) eine weitere Niederländerin.

Als beste Deutsche kam Daniela Gaß (Autoglas Wetteren) auf den 24. Platz. Die 33-Jährige leidet noch unter den Folgen eines Sturzes bei der Energiewacht Tour, von dem auch nach einer Woche noch ein dicker Bluterguss am Gesäß zeugt. „Beim Sitzen tut es gar nicht so weh, aber beim Beugen des Beins“, erzählte die sprintstarke Klassikerfahrerin radsport-news.com. Wegen der Schmerzen konnte Gaß auch im Finale nicht so kraftvoll sprinten, wie sie es gewohnt ist und musste sich mit dem fünften Platz des Feldes begnügen. „Ich bin heute mehr mitgerollt“, fasste sie zusammen.

Die zweite starke deutsche Sprinterin auf der Startliste, Martina Zwick (Bigla), stürzte unterwegs und konnte daher nicht in die Entscheidung eingreifen. „An der Windkante haben sich vor mir ein paar abgelegt und ich konnte nicht mehr ausweichen“, berichtete die 25-Jährige radsport-news.com. „Vorne waren 15 weg und für den 16. Platz braucht man ja nichts mehr riskieren. Ich bin dann mehr oder weniger ins Ziel gerollt.“

Zwick belegte zwei Plätze vor ihrer Teamkollegin Elke Gebhardt, die nach dreiwöchiger Wettkampfpause ins Peloton zurückkehrte, Rang 31 - Anna-Bianca Schnitzmeier (Wiggle-Honda) landete zwei Positionen weiter vorne auf dem 29. Platz.

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