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14.04.2014 | (rsn) – Bei der vierten Teilnahme an Paris-Roubaix ging der Plan des deutschen NetApp-Endura-Teams nur teilweise auf. Zwar überzeugte Andreas Schillinger – in Copmpiégne ebenfalls zum vierten Mal am Start – als einer von zunächst acht Ausreißern. Doch mit dem angestrebten guten Ergebnis in Roubaix wurde es nichts für den mit einer Wildcard angetretenen Zweitdivisionärs aus dem bayerischen Raubling.
Kapitän Jan Barta stürzte zwei Mal und hatte nach dem zweiten Sturz im Wald von Arenberg keine Chance mehr aufzuschließen. „Unser Vorhaben heute ist leider nur zur Hälfte aufgegangen. Mit Andreas Schillinger in der Spitzengruppe konnten wir zumindest eines unserer Ziele erfüllen“, erklärte Sportchef Enrico Potschke, der Bartas Pech als symptomatisch für die Frühjahrsrennen bezeichnete.
„Wenn man die letzten Wochen Revue passieren lässt, kann man schon sagen, dass wir nicht mit Glück gesegnet waren. Es hätte alles besser laufen können und somit sind wir hinter unseren Möglichkeiten geblieben“, erklärte Poitschke, auf die zahlreichen Stürze anspielend, die bei wichtigen Fahrern wie Paul Voß oder Daniel Schorn längere Zwangspausen zur Folge haben.
Deshalb wollte der ehemalige Milram-Profi auch nicht von „Unvermögen“ sprechen oder davon, dass „wir es nicht besser konnten, es wollte einfach nicht gelingen“, so Poitschkes in einem Anflug von Fatalismus auch mit Blick auf Paris-Roubaix.
Bester NetApp-Endura-Fahrer war der Australier Zakkari Dempster, der mit gut sieben Minuten Rückstand im Velordome auf Rang 56 landete, zeitgleich mit seinen Teamkollegen Blaz Jarc und Schillinger, der fast 200 Kilometer an der Spitze fuhr und als einer der letzten drei Ausreißer gestellt wurde.
Damit bleibt als bestes NetApp-Ergebnis bei Paris-Roubaix Roger Kluges 33. Platz bei der letztjährigen Ausgabe. Der Cottbuser, mittlerweile für das Schweizer IAM-Team fahrend, belegte gestern übrigens Rang 44 – und war damit wie bereits 2013 bester Fahrer seines Teams.
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