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25.03.2014 | (rsn) – Beim 105. Mailand-San Remo bot sich den Sprintern mit der Herausnahme des Pompeiana-Anstiegs noch einmal die Chance auf den Sieg beim ersten Frühjahrsklassiker der Saison. Die nutzte Alexander Kristoff (Katusha), wogegen die besten Sprinter der Welt wie Mark Cavendish (Omega Pharma-Quick Step), Peter Sagan (Cannondale) oder André Greipel (Lotto Belisol) leer ausgingen.
Der Deutsche Meister kam zwar mit der ersten Gruppe ins Ziel, hatte im Sprint allerdings keine Chance. Den Grund dafür nannte Greipel am Dienstag, als er in einem Beitrag auf seiner Homepage über Krämpfe berichtete, die ihn am Poggio plagten.
„Das war zunächst zwar kein Problem, doch als es zu den entscheidenden Attacken kam, konnte ich nicht mehr dem Sattel gehen“, schilderte der 31-Jährige die Szenen, die ihn entscheidend zurückwarfen. „In der Abfahrt nach den Kurven hatte ich dasselbe Problem. Da merkte ich bereits, dass es praktisch unmöglich werden würde, um einen der vorderen Plätze mit zu sprinten.“
Trotzdem schaffte es Greipel auf den Zielgeraden noch in die Spitzengruppe. Das hatte er maßgeblich seinem Teamkollegen Jurgen Roelandts zu verdanken, der auch dann noch an seiner Seite blieb, als ihm der Kapitän freie Fahrt erteilte.
„Er wollte einfach nicht wahrhaben, dass meine Muskulatur nicht mehr mitmachte“, schrieb Greipel, der schließlich Rang 24 belegte und von einer „weitere(n) verpasste(n) Chance auf eine Top-Platzierung bei einem meiner Lieblingsrennen“, sprach, aber der 294 Kilometer langen Tortur – „Es war ein purer Überlebenskampf in Regen und Kälte“ – auch etwas Gutes abgewinnen konnte.
„Insgesamt stimmt die Form und das stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Aufgaben“, so der Lotto-Kapitän.
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