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Tour-Sieger nach späten Attacken nun Gesamtdritter

Geht Evans im Dauphiné-Finale nochmals in die Offensive?

Foto zu dem Text "Geht Evans im Dauphiné-Finale nochmals in die Offensive?"
Cadel Evans (BMC) im Ziel der 6. Dauphiné-Etappe in Morzine | Foto: ROTH

10.06.2012  |  (rsn) – Das Unterfangen war angesichts der Dominanz von Bradley Wiggins und dessen unglaublich starkem Sky-Team sowie des relativ großen Rückstands in der Gesamtwertung aussichtslos – aber Cadel Evans (BMC) hat auch auf der Königsetappe des 64. Ceritérium du Dauphiné seine Chance gesucht.

Der Tour-Sieger Teams attackierte am Gipfel des Col de Joux-Plane (HC), dem letzten von sechs Anstiegen auf der 167,5 Kilometer langen 5. Etappe mit Ziel in Morzine. Evans’ ersten Versuch konnten Wiggins’ Helfer noch vereiteln, doch der 35-jährige Australier startete einen erneuten Angriff und wurde am Ende Tageszweiter hinter dem Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar Team).

Auf Wiggins machte Evans nur acht Sekunden gut, doch im Gesamtklassement verbesserte er sich auf den dritten Rang, weil der bis dahin zweitplatzierte Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep) am Col de Joux-Plane zurückgefallen war.

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„Ich habe auf eine Chance für den Etappensieg gehofft. Ich habe mitbekommen, dass Tony Martin auf den Joux-Plane zurückgefallen ist und wollte den Vorsprung auf ihn behalten", begründete Evans seine Attacken in der zwölf Kilometer langen Abfahrt. Das Gelbe Trikot scheint vergeben, aber auf den zweitplatzierten Australier Michael Rogers (Sky) fehlen dem BMC-Kapitän ganz 16 Sekunden. Deshalb könnte Evans auf der abschließenden 7. Etappe unter anderem über den Col du Corbier (1. Kat.) und hinauf zur Bergankunft in Châtel (3.Kat.) nochmals in die Offensive gehen.

„Es ist eine kurze Etappe, aber mit der Bergankunft kann es nervös werden, jedoch ist es nicht so ein langer Anstieg. Wir müssen aufmerksam fahren und jede Gelegenheit nutzen, die wir bekommen“, kündigte BMC-Temachef John Leleangue zumindest indirekt weitere Attacken seines Top-Stars an.

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