116. Ausgabe mit nur wenigen Streckenänderungen

Bestätigt: Pavia auch künftig Startort von Mailand-Sanremo

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Bereits im vergangenen Jahr wurde Mailand-Sanremo in Pavia gestartet | Foto: Cor Vos

12.02.2025  |  (rsn) – Wie der Organisator RCS Sport nun auch offiziell bestätigt hat, wird Pavia in den kommenden Jahren Startort des Frühjahrsklassikers Mailand-Sanremo sein. Mit der rund 80.000 Einwohner zählenden Stadt 35 Kilometer südlich von Mailand habe man sich auf eine dreijährige Vereinbarung bis einschließlich 2027 geeinigt, hieß es. Bereits im vergangenen Jahr war “La Primavera“ in Pavia gestartet worden.

Trotz des neuen Startorts ergeben sich nur geringfügige Streckenänderungen. Nach knapp zwölf Kilometer wird das Feld in Certosa auf den “traditionellen Parcours“ einbiegen. Der wird nach der Passage durch Casteggio und Voghera bei Kilometer 50 nochmals verlassen, wobei es dann über Rivanazzano und Salice Terme wieder auf die altbekannte Strecke in Richtung des Passo del Turchino geht, der nach 139 Kilometern überquert wird.

Es folgt die Abfahrt nach Voltri und von dort an der Ligurischen Küste entlang westwärts über die drei Capi (Mele, Cervo und Berta), ehe die beiden entscheidenden Anstiege, des Tages warten: die 5,6 Kilometer langen und 4,1 Prozent steile Cipressa (1982) sowie der Poggio di Sanremo. Beginnend neun Kilometer vor dem Ziel, geht es hier über 3,7 Kilometer mit bis zu acht Prozent bergauf, wobei auf den ersten beiden Kilometern vier Haarnadelkurven warten.

Das Streckenprofil des 116. Mailand-Sanremo | Foto: RCS Sport

Die Abfahrt, stellenweise eng und mit mehreren Kurven versehen, führt ins Stadtgebiet von Sanremo, wobei die letzten zwei Kilometer zunächst auf einer geraden Straße verlaufen, ehe es über einen Kreisverkehr in eine letzte Kurve hineingeht, die wiederum auf die 750 Meter lange Zielgerade auf der Via Roma führt, wo das erste Monument des Jahres nach 289 Kilometern endet.

An der 116. Ausgabe von Mailand-Sanremo nehmen wieder 25 Teams teil: Zu den 18 WorldTour-Mannschaften kommen die drei in der UCI-Weltrangliste bestplatzierten Zweitdivisionäre Israel – Premier Tech, Lotto und Uno-X Mobility. Wildcards erhalten die weiteren ProTeams Tudor, Q36.5, Solution Tech Vini Fantini und VG Group Bardiani – CSF – Faizané.

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