--> -->
14.01.2025 | (rsn) – In der Saison 2025 wird es für Arkéa - B&B Hotels darum gehen, die erst 2023 gesicherte WorldTour-Lizenz zu behaupten. Mit dem nur 27 Fahrer umfassenden Kader, der von Tour-Etappensieger Kevin Vauquelin und dem erfahrenen Sprinter Arnaud Démare angeführt wird, dürfte das kein leichtes Unterfangen werden, zumal den neun Abgängen nur sechs Neuverpflichtungen gegenüber stehen. Bei denen handelt es sich ausnahmslos um Nachwuchsfahrer – fünf davon stammen aus dem eigenen Development-Team.
Mit dem Franzosen Clément Champoussin (XDS - Astana), dem Italiener Vincenzo Albanese (EF Education – EasyPost) und dem Briten Daniel McLay (Visma - Lease a Bike) haben mehrere bewährte Kräfte den Rennstall verlassen. Die Lücken, die sie hinterlassen, werden schwer zu füllen sein. Verkraftbar ist dagegen der Weggang des niederländischen Sprinters David Dekker (Euskaltel – Euskadi), der in seinen beiden Arkéa-Jahren seiner bei Jumbo - Visma ins Stocken geratenen Karriere keinen neuen Schub verleihen konnte.
___STEADY_PAYWALL___Für die Erfolge sorgen sollen auch 2025 in erster Linie der mittlerweile 33-jährige Démare und der zehn Jahre jüngere Vauquelin, wobei Letzterer dem zweimaligen Tour- und achtmaligen Giro-Etappensieger mannschaftsintern den Rang abgelaufen haben dürfte. Ganz allgemein sollten die Hoffnungen von Team-Manager Emmanuel Hubert auf den zahlreichen Talenten ruhen.
Trotz seiner erst 23 Jahre ist Vauquelin bereits ein gestandener Profi, der auf die erfolgreichste Saison seiner Karriere zurückblickt, die 2022 beim damaligen Zweitdivisionär Arkéa begann. Nicht nur bescherte er seiner Equipe im vergangenen Jahr in Bologna den ersten Tour-Etappensieg der Geschichte. Vauquelin stellte vor allem in der ersten Saisonhälfte seine Klasse unter Beweis und wurde unter anderem Zweiter des Etoile des Bessèges, Zehnter bei Tirreno-Adriatico sowie Zweiter des Flèche Wallonne.
Nach Angaben von Sportdirektor Didier Roux wird Vauquelins Frühjahrsprogram fast identisch zu dem des Vorjahres sein. Doch diesmal wird er nach Tirreno-Adriatico keine kurze Pause einlegen, sondern als Debütant noch Mailand-Sanremo angehen. “Mailand-Sanremo ist seit Jahren ein Rennen für Puncher und entspricht genau seinem Profil. Wir sind uns alle des Ranges bewusst, den Kevin im Jahr 2024 erlangt hat, und wir wissen, dass 2025 das Jahr der Erwartungen sein wird. Es liegt an uns, ihn zu unterstützen, damit er einen neuen Meilenstein in seiner Entwicklung erreicht“, sagte der Franzose in einem Beitrag auf der Arkéa-Website.
Das Erreichen dieses Meilensteins wäre auch enorm wichtig für sein Team. “Unser Ziel für 2025 wird es sein, unseren Platz in der World Tour zu behaupten“, sagte Team-Manager Hubert mit Blick auf die neue Saison, in der die Tour de France wieder im Mittelpunkt aller Ambitionen stehen wird. “Natürlich wollen wir auf den Straßen der Tour de France glänzen, insbesondere in der Bretagne“, spielte er auf die 7. Etappe an, die an der Mur de Bretagne endet.
Tour-Etappensieger Kevin Vauquelin ist bereits in der vergangenen Saison in eine Führungsrolle hineingewachsen – von ihm wird 2025 noch mehr abhängen als bisher schon. | Foto: x.com/arkeabbhotels
Da das Management fast ausschließlich Fahrer aus dem eigenen Kontinental-Team verpflichtete, findet sich in der sechs Namen umfassenden Liste der Neuzugänge kein großer oder bekannter Name. An erster Stelle zu nennen wäre der Franzose Léandre Lozouet, der bei den U23-Europameisterschaften in Hasselt im September die Bronzemedaille errang. Der 20-jährige aus Cherbourg gilt als sprintstarker Fahrer und könnte zunächst als Anfahrer von Démare Erfahrungen sammeln.
Über Kletterqualitäten verfügen dagegen die beiden Norweger Martin Tjötta und Embret Svestad-Bardseng, die wie Lozouet auch aus dem hauseigenen Nachwuchs zu den Profis wechseln.
Léandre Lozouet (re.) holte im EM-Straßenrennen der U23 die Bronzemedaille und gilt als große Sprint-Hoffnung. In seiner ersten Saison bei den Arkéa-Profis wird der junge Franzosen wohl vor allem im Sprintzug von Arnaud Démare eingesetzt werden. | Foto: Cor Vos
Ewen Costiou gelang auf der 2. Etappe der Région Pays de la Loire Tour nicht nur der erste Sieg als Profi. Der 22-jährige Franzose beeindruckte vor allem in der ersten Saisonhälfte auch bei größeren Rennen wie Paris-Nizza, das er als bester Arkéa-Profi auf dem 17. Platz beendete, oder als Siebter beim stark besetzten Traditionsrennen Paris-Camembert. Nach seinem Grand-Tour-Debüt beim Giro d’Italia beendete Costiou, der einer Radsportfamilie entstammt, sich aber zunächst in der Leichtathletik versuchte, in China die Saison mit einem starken achten Gesamtrang bei der Tour of Guangxi.
In seiner anstehenden dritten Saison bei den Profis werden die Erwartungen an den Allrounder weiter steigen. Und da zahlreiche erfahrene Profis Arkéa – B&B Hotels verlassen haben, werden sich ihm viele Möglichkeiten bieten, sich in den Vordergrund zu fahren. “Die Jugend ist die Zukunft, darauf setzen wir bei Fahrern mit großem Potenzial wie Ewen Costiou und Mathis Le Berre, die in der Saison 2025 weitere Fortschritte machen müssen“, gab Hubert die Marschrichtung vor.
Ewen Costiou gehört zu den Fahrern von Arkéa – B&B Hotels, von denen Team-Manager Emmanuel Hubert in der Saison 2025 einen weiteren Sprung erwartet. | Foto: x.com/arkeabbhotels
Das Aufgebot:
Jenthe Biermans (Belgien / 29), Amaury Capiot (Belgien / 31), Ewen Costiou (Frankreich / 22), Anthony Delaplace (Frankreich / 35), Arnaud Démare (Frankreich / 33), Giosuè Epis (Italien / 22), Raul Garcia Pierna (Spanien / 23), Élie Gesbert (Frankreich / 29), Donavan Grondin (Frankreich / 24), Thibaut Guernalec (Frankreich / 27), Vivtor Guernalec (Frankreich / 24), Simon Guglielmi (Frankreich / 27), Laurens Huys (Belgien / 26), Mathis Le Berre (Frankreich / 23), Léandre Lozouet (Frankreich / 20), Luca Mozzato (Italien / 26), Michel Ries (Luxemburg / 26), Cristian Rodriguez (Spanien / 29), Louis Rouland (Frankreich / 22), Miles Scotson (Australien / 30), Florian Sénéchal (Frankreich / 31), Embret Svestad Bärdseng (Borwegen / 22), Pierre Thierry (Frankreich / 21), Martin Tjötta (Norwegen /23), Kevin Vauquelin (Frankreich / 23), Clément Venturini (Frankreich / 31), Alessandro Verre (Italien / 23)
Davon Neuzugänge:
Léandre Lozouet, Embret Svestad Bärdseng, Martin Tjötta, Pierre Thierry, Giosuè Epis (alle Arkéa – B&B Hotels Continentale), Victor Guernalec (Bourg-en-Bresse Ain Cyclisme)
Teamleitung:
Manager:Emmanuel Hubert
Sportdirektor: Didier Rous
Sportliche Leiter: Kévin Rinaldi, Laurent Pichon, Sébastien Hinault, Yvon Ledanois
Material:
Rahmenhersteller: Bianchi
Gruppe: Shimano
Laufräder: Vision
Reifen: Vittoria
Trikot: Rosti
Helm:Ekoi
31.01.2025Hirschi und Alaphilippe als Entwicklungsbeschleuniger(rsn) – In der Schweiz bewegt sich etwas. Und zwar in die richtige Richtung. Gleich zwei eidgenössische Teams begehren auf, wollen ihre Zeit als Zweitdivisionäre hinter sich lassen und streben nac
30.01.2025Warm-Up für den nächsten Dreijahres-Zyklus(rsn) – Douglas Ryder fiel in der Vergangenheit nicht unbedingt durch Zurückhaltung und Bescheidenheit auf. Als er 2023 das Team Q36.5 Pro Cycling als Zweitdivisionär ins Leben rief, nachdem sein
29.01.2025Es wird mal wieder eine schwere Saison(rsn) - Das Team XDS - Astana startet mit neuem Sponsor, einer im Profigeschäft noch unbekannten Radmarke und einem runderneuerten Kader in eine Saison, in der die WorldTour-Lizenz auf dem Spiel steh
28.01.2025Zurück zur Planbarkeit, zurück zur Dominanz?(rsn) - Wenn Teammanager Richard Plugge Macht über eine Zeitmaschine hätte, dann würde er sicher gern im Rennverlauf der Baskenlandrundfahrt und bei Quer durch Flandern im letzten Jahr herummanipul
26.01.2025Mit punktgenauen Transfers zu noch mehr Erfolgen(rsn) - Was macht man nach einem grandiosen Jahr? Man will ein noch grandioseres. “Ich bin noch jung, ich habe noch Raum für Verbesserung”, sagte ein selig lächelnder Tadej Pogacar im Trainingsl
26.01.2025Auch ohne zwei Leitwölfe ambitioniert wie eh und je(rsn) - Das letzte Jahr war grandios für die nur 28 Fahrer von Soudal - Quick-Step: 42 Siege erzielten sie, immerhin neun verschiedenen Athleten waren dabei erfolgreich. Aus der Breite stach natürli
24.01.2025Mehr als nur eine Heimat für starke Rundfahrer(rsn) – Es ist und bleibt der große Traum von Ralph Denk: die Tour de France gewinnen. Dieser Gedanke gehört quasi schon seit der Gründung im Jahr 2010 zu den großen Zielen des Rannstalls, der i
23.01.2025Neue Treue im Jugendteam die Basis für künftige Erfolge?(rsn) - Die große Neuigkeit ist: Es ist mal wenig passiert im Transferwinter beim niederländischen Rennstall. Gut, der Name hat sich geändert. Der Online-Supermarkt Picnic stieg als Hauptsponsor ei
23.01.2025Mit neuen Impulsen zu einer besseren Ausbeute?(rsn) – Das Movistar Team ist einer der Traditionsrennställe im Straßenradsport. Seit dem Jahr 1980, damals unter dem Namen Reynolds gegründet, kann das Team auf fast 900 Siege zurückblicken. D
21.01.2025Es fehlt nur ein überragender Rundfahrer (rsn) – Kaum ein Team war 2024 in der Breite so gut aufgestellt wie Lidl – Trek. Obwohl in Mattias Skjelmose der beste Profi in der Abschluss-Weltrangliste erst auf Rang zwölf zu finden war, kam
20.01.2025Tendenziell stärker als im Vorjahr(rsn) – Echte Abstiegssorgen werden sich Teambesitzer Gerry Ryan und Manager Brent Copeland vermutlich nicht machen. Nach zwei Dritteln des aktuellen Dreijahreszyklus‘ zur Vergabe der WorldTour-Li
20.01.2025In neuen Farben zu noch mehr Erfolgen(rsn) - Die auffälligste Veränderung beim mittlerweile schon 17 Jahre alten, aber erst seit 2021 zur World Tour zählenden Rennstall aus Belgien stellt in dieser Saison das neue Outfit dar. Zu Weiß
02.01.2026Saison vorbei! Van Aert zieht sich Fraktur am Knöchel zu (rsn) – Wout van Aert wird in diesem Winter kein Cross-Rennen mehr bestreiten können. Das bestätigte sein Team Visma – Lease a Bike am Freitagabend, nachdem der Belgier beim Zilvermeercross in M
02.01.2026Highlight-Video des Zilvermeercross von Mol (rsn) – Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat im wilden Schneegestöber von Mol seinen Siegeslauf fortgesetzt und auch sein achtes Crossrennen dieser Saison gewonnen. Allerdings hatte
02.01.2026Van Aerts Sturz beendet packendes Duell mit van der Poel (rsn) - Mathieu van der Poels Weste bleibt auch nach seinem achten Saisoneinsatz so weiß wie der Parcours beim Exact Cross in Mol. Der Kapitän von Alpecin – Premier Tech setzte sich früh im Renne
02.01.2026Die Trikots der WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) - Wie sieht das Peloton 2026 aus? Welche Farben werden in der kommenden Saison vorherrschend sein? Nach und nach stellen die WorldTour-Rennställe ihre Trikots für das neue Jahr vor - den Anfan
02.01.2026Alvarado lässt sich ersten Saisonsieg vom Schnee nicht verhageln (rsn) - Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Premier Tech) hat beim Exact Cross in Mol im Schneetreiben ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Beim Zilvermeercross setzte die Niederländerin sich mit eine
02.01.2026Tour Down Under: Narvaez geht mit der Nummer 1 ins Rennen (rsn) - Drei Wochen vor dem Beginn der WorldTour-Saison 2026 haben die Organisatoren der Tour Down Under (20. – 25. Januar) die vorläufige Startliste für die erste Rundfahrt des Jahres veröffent
02.01.2026Die Trikots der Women´s WorldTour-Teams für die Saison 2026 (rsn) – 14 Rennställe umfasst die Women´s WorldTour in der Saison 2026. Doch wie treten diese 14 Mannschaften im neuen Jahr auf? Welche Farben zieren ihre Trikots, welche Art von Designs werden ge
02.01.2026Im zehnten Jahr sollen es die Jungen richten (rsn) – 2026 ist die zehnte Saison in der WorldTour für Bahrain Victorious. Im vergangenen Jahr blieb das ambitionierte Projekt aus dem Inselstaat im Persischen Golf weiter im Mittelfeld der Weltra
02.01.2026Van der Poel lobt Verstrynge: “Netter junger Mann mit viel Talent“ (rsn) – Beim heutigen Zilvermeer Cross in Mol wird mit Spannung das nächste Aufeinandertreffen von Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) und Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) erwarte
02.01.2026Simmons träumt von Olympia-Start – als Skibergsteiger (rsn) – Mit 24 Jahren hat Quinn Simmons (Lidl – Trek) seine besten Jahre im Profiradsport noch vor sich. Doch der US-Amerikaner träumt laut einer Meldung von Wielerflits davon, in der Disziplin S
02.01.2026Evenepoels vermeintliche Ronde-Erkundung war reguläres Training (rsn) – Ende Dezember sorgten einige kurze Videos für Spekulationen, die Remco Evenepoel (Red Bull – Bora – hansgrohe) beim Training am Oude Kwaremont und am Paterberg zeigten. Veröffentlicht
01.01.2026De Lie trotz Knöchelverletzung schon wieder auf dem Rad (rsn) - Arnaud De Lie (Lotto – Intermarché) hat sich eine Bänderverletzung am Knöchel zugezogen. Wie der 23-jährige Belgier am Silvesterabend auf Instagram mitteilte, habe er aber bereits mit de