Storck auf Mauritius mit drei Mann in Top Ten

“Geben und Nehmen“: Brozyna holt nächsten Felbermayr-Sieg

Von Christoph Adamietz

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Piotr Brozyna (Felt - Felbermayr) ist nach seinem Solosieg bei der Tour de Maurice im Gelben Trikot unterwegs | Foto: Team Felt - Felbermayr

13.06.2024  |  (rsn) - Das österreichische Team Felt - Felbermayr hat bei der Tour de Maurice (2.2) den zweiten Tagessieg in Folge eingefahren. Nachdem der Pole Patryk Stosz zum Auftakt im Sprint einer kleinen Spitzengruppe erfolgreich gewesen war, zog auf der 2. Etappe sein Landsmann Piotr Brozyna nach.

Der 29-Jährige feierte nach 138 Kilometern in Bois Cheri einen ungefährdeten Solosieg vor Alexandre Mayer (Nationalteam Mauritius), der bereits 1:57 Minuten Rückstand aufwies.

"Patryk hat heute richtig viel für Piotr gearbeitet. Das ist ein Geben und ein Nehmen bei den Jungs. Am letzten Anstieg hat Piotr aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe attackiert, so dass nur noch drei Mann vorne waren. Hinten raus war er dann alleine und konnte einen großen Vorsprung ins Ziel bringen", berichtete der Sportliche Leiter Paul Renger gegenüber radsport-news.com.

Mit seinem ersten Saisonsieg übernahm Brozyna auch die Führung in der Gesamt- und in der Punktewertung der viertägigen Rundfahrt. Sein Teamkollege Felix Ritzinger verbesserte sich durch Rang zehn in der Tageswertung im Klassement auf Platz fünf. Felt – Felbermayr führt weiterhin auch die Mannschaftswertung an. Dagegen musste Jakob Purtscheller das Nachwuchstrikot abgeben. Der 19-jährige Österreicher rutschte auf einem Gullideckel weg und kam so mit großem Rückstand ins Ziel.

Als bester Deutscher überquerte Campo Schmitz (Storck - Metropol) als Vierter mit 3:19 Minuten Rückstand den Zielstrich, gefolgt von seinem Landsmann und Teamkollegen Daniel Bichlmann, der auf Rang fünf 3:23 Minuten Rückstand hatte. Dazu behauptete ihr Teamkollege Arthur Lenné die Führung in der Zwischensprintwertung. Lenné, Bichlmann und Schmitz nehmen im Gesamtklassement aktuell die Plätze acht bis zehn ein.

"Den Tagesdritten haben wir leider nicht mehr eingeholt. Aber sind wir sehr zufrieden mit dem Tag, an dem wir das Maximale rausgeholt haben. Die Sprintwertung haben wir behalten und am schwersten Tag der Rundfahrt zwei sehr gute Top-10-Platzierungen eingefahren", berichtete Schmitz gegenüber RSN.

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