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29.01.2024 | (rsn) - Bei seinen ersten beiden Starts hatte Jonas Rutsch (EF Education - Easy Post) beim Cadel Evans Great Ocean Road Race (1.UWT) nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. 2020 kam er mit knapp sechs Minuten Rückstand auf Rang 64 ins Ziel, drei Jahre später wurde es Rang 56 mit knapp vier Minuten Rückstand. Im dritten Anlauf aber gelang Rutsch am Sonntag nun der Sprung nach ganz vorne in die Gruppe, die den Sieg unter sich ausmachte. Nach 176,5 Kilometern stand Rang neun zu Buche.
Das gute Ergebnis führte Rutsch auch auf eine veränderte Fahrweise zurück. "Bei mir hat ein Lernprozess eingesetzt. Ich fahre jetzt nicht mehr so wie ich 2020 oder 2021 noch gefahren bin. Ich habe aus den Fehlern gelernt und ich versuche mit meinen Kräften mehr zu haushalten. Ich will da sein, wenn es wirklich gilt", sagte er am Montag zu radsport-news.com, das ihn auf der Heimreise beim Zwischenstopp in Singapur erwischte.
Ein weiterer Faktor war die Tatsache, dass EF Education - EasyPost in diesem Jahr keinen Siegfahrer für das Rennen im Aufgebot hatte und Rutsch so auch seine Freiheiten bekam, die er prompt zu nutzen wusste. Ein bisschen stolz war Rutsch schon, dass er im Finale als einziger Fahrer mit einem Gewicht "von 80 Kilo plus" vorne dabei war, erklärte er.
Jonas Rutsch auf dem Weg zum neunen Platz in Geelong. | Foto: Cor Vos
Um das zu schaffen, musste er aber am neun Prozent steilen Challambra-Anstieg auf den letzten zehn Kilometern mächtig tief gehen und sprang mit letzter Kraft noch zur Gruppe hin. So fehlte ihm dann am Ende auch die Kraft, um im Sprint der noch 15 Fahrer starken Spitzengruppe weiter vorne zu landen. Den nämlich begann er Seite an Seite mit Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty). Während der sich aber auf den letzten Metern nach vorne auf Rang drei bewegte, rutschte Rutsch auf Platz neun zurück.
"Eigentlich war das für mich ein ideales Szenario mit der 15-Mann-Gruppe, da ich auch einen guten Sprint fahren kann. Ich hatte auch eine gute Position. Aber ich war sowas von tot, aus meinen Beinen kam nur noch heiße Luft. Ich denke, das hat man auch am TV ganz gut gesehen", so Rutsch, der mit dem Ergebnis zufrieden war, es zugleich aber auch "nicht überbewerten" wollte.
Selbstvertrauen für die nächsten Rennen wird es ihm aber sicherlich geben, war es doch seine erste internationale Top-Ten-Platzierung seit Juni 2021. Seinen nächsten Einsatz wird Rutsch beim Omloop Het Nieuwsblad (1.UWT) Ende Februar haben, danach geht es weiter mit Paris-Nizza (2.UWT).
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