Vor dem WM-Zeitfahren

Pogacar spürt noch das Straßenrennen in den Beinen

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Tadej Pogacar vor dem WM-Zeitfahren 2022 in Wollongong | Foto: Cor Vos

10.08.2023  |  (rsn) – Tadej Pogacar und Stefan Küng gehören im WM-Einzelzeitfahren der Männer am Freitag zum Kreis der Medaillenkandidaten. Sowohl der Slowene, der im WM-Straßenrennen bereits Bronze gewann, als auch der Schweizer, der am vergangenen Wochenende in Glasgow auf Rang fünf landete, äußerten sich nach Besichtigung des 47,8 Kilometer langen Zeitfahrkurses, der über weite Teile tellerflach ist und mit dem bereits bekannten 800 Meter langen und im Schnitt 5,5 Prozent steilen Anstieg über Kopfsteinpflaster hinauf zum Stirling Castle endet.

“Ich spüre immer noch das Straßenrennen in meinen Beinen“, wurde Pogacar von den Veranstaltern zitiert. “Was ich von der Strecke halte? Ja… Sie ist ziemlich lang“, meinte der 24-Jährige nach der Testfahrt lachend. Zudem werde der “langsame Asphalt“ für ein sehr schwieriges Rennen sorgen, prognostizierte Pogacar.

Zuversichtlicher gab sich der 29-jährige Küng, 2022 in Wollongong Zweiter hinter dem norwegischen Überraschungssieger Tobias Foss. “Besonders gut gefällt mir der zweite Teil. Der erste ist fast ein bisschen langweilig, weil man ständig aerodynamisch mit gesenktem Kopf fahren muss. Außerdem muss man darauf achten, das Rennen nicht zu schnell anzugehen“, sagte der Schweizer, der mit der Mixed-Staffel wie bereits im Vorjahr die Goldmedaille gewann und nun im Einzelwettbewerb sein erstes Regenbogentrikot anpeilt.

Als schwierigsten Teil des Zeitfahrens nannte Küng den finalen Anstieg. “Das Finish wird den Beinen weh tun, das ist sicher“, sagte der zweimalige Zeitfahreuropameister, der als Klassikerspezialist aber mit dem Kopfsteinpflaster zur Burg von Stirling bestens klarkommen sollte.

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