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23.11.2022 | (rsn) – In einem von vielen Erkrankungen und Verletzungen gebeutelten Team P&S Benotti war Tobias Nolde neben U23-Meister-Jannis Peter die erfreulichste Erscheinung. Der 23-Jährige aus Winsen konnte seine beiden ersten UCI-Siege einfahren und trug erstmals in seiner Karriere in einem UCI-Rennen ein Gelbes Trikot. "Die Saisonbilanz fällt sehr positiv aus. Natürlich habe ich mich am meisten über meine beiden ersten UCI-Siege und meinen ersten Tag im Gelben Trikot gefreut“, erklärte Nolde gegenüber radsport-news.com.
Sein erstes Spitzenergebnis fuhr er Ende April in Polen als Dritter des GP Nasielsk-Serock (1.2) ein. Einen Monat später verpasste Nolde beim Bundesliga-Rennen an der Südlichen Weinstraße auf Rang vier nur knapp das Podium. Das erste Highlight folgte Ende Juli, als er ebenfalls in Polen das Memorial Andrzeja Trochanowskiego (1.2) nach einer späten Attacke im Zweiersprint für sich entschied. Es war Noldes erster UCI-Sieg im sechsten Kontinental-Jahr.
Tobias Nolde (P&S Benotti) im Zeitfahren der Deutschen Meisterschaften, in dem er Rang 25 belegte.| Foto: Cor Vos
Das nächste Spitzenresultat folgte mit Platz fünf beim Memorial Jana Magiery (1.2), ehe ihm auf der 1. Etappe der Bulgarien-Rundfahrt (2.2) nach einem langen Ausreißversuch aus einem Spitzentrio heraus der nächste Coup gelang. Mit dem zweiten Saisonsieg übernahm Nolde zudem das Gelbe Trikot, das er nach nur einem Tag allerdings wieder abgeben musste. Am Ende sprang der neunte Platz im Gesamtklassement heraus. Mit einem neunten Gesamtrang bei der Kurzrundfahrt In the Footsteps of the Romans (2.2), dem Bundesliga-Sieg bei Rund um Sebnitz sowie Platz fünf zum Abschluss der Rad-Bundesliga in Wenholthausen beendete Nolde das Jahr standesgemäß.
"Es war bis jetzt meine stärkste Saison“, sagte er mit Blick auf seine Resultate, die nicht nur Ausdruck seiner physischen Leistungsfähigkeit gewesen seien. “Mental konnte ich noch mal mehr aus mir herausholen, wovon ich in den Finals profitiert habe. Ich war freier im Kopf und konnte so auch Siege einfahren“, erklärte Nolde.
In der kommenden Saison mit 24 Jahren der Oldie im Team
Am Ende seiner Entwicklung sieht der Niedersachse sich aber noch nicht angekommen. "Da ist noch Luft nach oben. Ich lerne jeden Tag dazu und bin auch körperlich noch nicht am Ende angekommen. Das will ich noch ausreizen“, meinte Nolde, der immer noch darauf hofft, sich für einen Profivertrag empfehlen zu können. Dazu bedarf es aber einer weiteren Leistungssteigerung. "Dafür muss ich wohl sechs oder sieben Rennen wie die von diesem Jahr gewinnen“, vermutete Nolde. "Das ist für mich aber auch nicht komplett unrealistisch. Es ist ein schwerer Weg, aber ich will den gehen. Generell habe ich großen Bock auf Radfahren.“
Mit dann 24 Jahren wird er in der kommenden Saison der Oldie im Aufgebot von P&S Benotti sein. Da mit Immanuel Stark, Michel Aschenbrenner und John Mandrysch drei langjährige Stützen das Team verlassen und auch der talentierte Tom Lindner 2023 dem Kader nicht mehr angehören wird, werden sich für Nolde weitere Möglichkeiten ergeben, um auf eigene Rechnung fahren zu können.
Die Kapitänsrolle will er noch mehr annehmen als 2022. "Ich sehe die Chance, dass es im nächsten Jahr noch etwas mehr um mich gehen wird. Ich spüre da aber keinen Druck“, sagte er. Nolde will künftig aber auch Mentor für seine jüngeren Teamkollegen sein: "Ich will da auch ein Stück weit Vorbild sein und hoffe, dass sich die Jungs ein, zwei Sachen bei mir abschauen können.“
Nolde ist sich zwar bewusst, dass durch die zahlreichen Abgänge "leistungstechnisch ein bisschen was wegfällt. Aber wir bekommen auch viele junge Leute dazu." Mit einigen der Neuzugänge konnte er sich auch schon austauschen. "Da hat man gemerkt, dass die Jungs richtig Lust auf Radrennen haben. Wir werden zwar sein sehr junges Team sein, ich traue uns aber noch immer zu, dass wir starke Ergebnisse einfahren können. Wenn wir als Team zusammenwachsen, können wir die Abgänge auch kompensieren“, prognostizierte Nolde und benannte auch sein persönliches Ziel für 2023: “Ich will Rennen gewinnen und zwar so viele wie möglich.“
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