Italiener muss zunächst drei Tage pausieren

Nibali: Operation gelungen, Giro-Start bleibt ungewiss

Von Kevin Kempf

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Vincenzo Nibali (Trek - Segafredo) | Foto: Cor Vos

16.04.2021  |  (rsn) - Am Freitag ist Vincenzo Nibali (Trek – Segafredo) an seinem gebrochenen Handgelenk operiert worden. Trotz des erfolgreichen Eingriffs bleibt 22 Tage vor dem Start des Giro d‘ Italia (8. Mai) die Teilnahme des Italieners in Gefahr. In einer Pressemitteilung äußerte sich Teamarzt Emilio Magni zur Situation des zweimaligen Siegers der Italien-Rundfahrt, der sich die Verletzung bei einem Trainingssturz am Mittwoch zugezogen hatte.

“Doktor Ivan Tami, ein Spezialist für Handoperationen, bestätigte das ausgezeichnete Resultat des Eingriffs“, so Magni, “Vincenzo wird die Nacht in der Klink verbringen und morgen wieder nach Hause zurückkehren.“

Laut Magni wird Nibali dann drei Tage komplett ruhen müssen. “Nach der physiotherapeutischen Überprüfung wird er mit Hilfe eines Korsetts mit der passiven und aktiven Physiotherapie beginnen. Es ist schwer zum jetzigen Zeitpunkt, ein paar Stunden nach der Operation, eine Hypothese über ein genaueres Zeitschema aufzustellen. Viel wird davon abhängen wie Vincenzo sich fühlt. Aber wir hoffen, dass er so schnell wie möglich ein Minimum körperlicher Aktivitäten wiederaufnehmen wird”, beschrieb der Medizinier den Zustand seines Patienten.

Teammanager Luca Guercilena gab sich derweil kämpferisch. “Unser größter Wunsch ist, dass Vincenzo maximale Ruhe genießen kann. Wir werden alles tun, um ihm das zu ermöglichen. Aber wir werden auch alle Hebel in Bewegung setzen, um seinen Giro-Start zu ermöglichen. Wir wissen, wie stark Vincenzo ist. Nicht nur auf dem Rad, sondern auch im Kopf“, erklärte der Italiener.

Nibali selbst zeigte sich schon vor der Operation entschlossen, bis zum Giro-Start wieder fit zu werden.

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