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12.03.2021 | (rsn) – Ein Jahr ist es her, dass die ASO bei Paris-Nizza die Schlussetappe wegen der Corona-Pandemie streichen musste. Zu gefährlich war es damals, nach Nizza zu fahren. Nun wiederholt sich das Szenario in abgeänderter Art: Auch für das Finale der diesjährigen Austragung des 'Rennens zur Sonne' musste die Küsten-Metropole Nizza gestrichen werden. Statt die Schlussetappe aber ganz abzusagen, veränderte Rennveranstalter ASO nun kurzerhand die Streckenführung.
Die Schlussetappe am Sonntag wird statt 110,5 Kilometer nun 92,5 Kilometer lang sein und in Plain-du-Var außerhalb von Nizza starten. Es geht dann über zwei Runden, die den Anstieg Cote de Duranus beinhalten, zum Etappenziel in dem kleinen Ort Levens, der etwa 20 Kilometer von der Küste entfernt im Hinterland Nizzas liegt. Dort wartet eine kurze Schlusssteigung.
Auch die 7. Etappe am Samstag, die mit der Bergankunft in La Colmiane enden wird, wurde leicht verändert. Sie sollte ursprünglich in Niza starten und 165,5 Kilometer lang sein. Nun beginnt sie in Le Broc und ist nur noch 119,5 Kilometer lang.
Hintergrund sind die Corona-Schutzmaßnahmen in Frankreich und vor allem die Tatsache, dass Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi es seinen Bürgern ermöglichen will, am Wochenende am Strand und der berühmten Promenade des Anglais spazieren zu gehen. Dort sollte aber die Schlussetappe enden, was dann aber voraussichtlich für zu große Menschenansammlungen gesorgt hätte. Deshalb bat Estrosi die ASO um einen Plan B, und der wurde nun umgesetzt.
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