--> -->
27.02.2021 | (rsn) - Mit einem extrem harten Crash-Programm steigt der erst 18-jährige Marco Brenner (Team DSM) in die Welt der Elite-Fahrer ein. Am Sonntag steht er im Aufgebot für Kuurne-Brüssel-Kuurne, nachdem er zuvor bei der Tour des Alpes-Maritimes et du Var wohl das schwerste Debüt gab, das zu haben war.
Dabei musste das große Talent, das die U23-Klasse übersprang, 500 Kilometer in drei Tagen und sieben kategorisierte Berge im Südosten Frankreichs bewältigen. Davor war das längste Rennen, dass Brenner gefahren war, die U19-WM in Yorkshire über 148 Kilometer gewesen.
"Ich glaube nicht, dass es noch viel schwerer wird. Aber ich finde das gut. Ich habe es genossen, zu leiden. Das hatte ich bisher noch nicht so gekannt. Aber es hat Spaß gemacht“, erinnerte sich Brenner im Telefongespräch mit radsport-news.com und lachte dabei: "Ich bin immer im Mittelfeld rumgefahren. Am zweiten Tag war ich zufrieden. Da bin ich noch in der ersten Gruppe in den Schlusssteigung rein und habe versucht, Michael Storer zu positionieren. Danach bin ich nur noch hoch gefahren.“
Am letzten Tag, mit drei Bergen der 1. Kategorie, kam der WM-Dritte im Zeitfahren der Junioren von Yorkshire 2019 an seine Grenzen. Brenner: "Da merkte ich, dass die Distanz noch ein wenig zu lang für mich ist. Das bin ich nicht gewohnt. Da musste ich reißen lassen. Ich war irgendwie leer. Ich hätte vielleicht auch mehr essen müssen. Vom letzten Tag bin ich ein wenig enttäuscht. Da wurde ich früh abgehängt. Mit den ersten beiden Etappen bin ich zufrieden.“
Doch auch die letzte Etappe war kein verlorener Tag für den ehrgeizigen Neo-Profi. "Nachdem ich früh abgehängt war, bin immer schön von vorne in meiner Gruppe gefahren, damit ich noch einen schönen Trainingseffekt habe.“
Nach Crash-Programm bereit für Kuurne-Brüssel-Kuurne
In seinem Crash-Programm musste Brenner schnell viel lernen. "Ich hatte meine erste Pinkelpause in einem Rennen und auch die erste Verpflegungskontrolle. Einen Beutel musste ich vorher noch nicht während der Fahrt im Rennen aufnehmen. Das waren so banale Sachen, die neu für mich waren“, schilderte er m Gespräch mit radsport-news.com.
Eine weitere, wichtige Erfahrung machte er auch: "Ich weiß jetzt, dass es immer schwieriger wird, je weiter hinten man fährt, weil sich das Feld vor jeder Kurve staucht und ganz langsam wird und man danach wieder heftig antreten muss. Das heißt, je schlechter man ist, desto weiter vorne sollte man fahren. Das habe ich am letzten Tag besonders gemerkt.“
Auch einen ersten Hungerast durchlebte der Augsburger. "Ich habe wohl zu wenig gegessen. Bei den Junioren ist das noch nicht so wichtig, weil die Distanzen nicht so lang sind. Wenn man bei der Elite zu wenig ist, kommt irgendwann der Mann mit dem Hammer. Ich glaube, am ersten Tag war das der Fall“, erzählte Brenner, der schon versucht hatte, "pro Stunde eine Flasche mit Isodrink und zwei Sachen zu essen. Einen Riegel, einen Reiskuchen oder Gel. Das ist so der Richtwert. Das beizubehalten ist aber gerade im Finale schwer“, gestand er.
Zuhause hatte er sich schnell wieder von den Strapazen erholt. Nun ist er fit für die Fahrt über elf Hellinge am Sonntag in Kuurne. "Dort werde ich als Helfer eingesetzt“, geht er locker in seine nächste große Aufgabe!
(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour.Tour des
(rsn) - Viel Arbeit für nichts! Das galt zum Abschluss der Tour des Alpes Maritimes et du Var (2.1) für das Team Groupama – FDJ. Mit drei Fahrern in der Ausreißergruppe des Tages hatten die Franz
(rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichti
(rsn) - Neuzugang Michael Woods hat bei der Tour des Alpes Maritimes et du Var (2.1) seinem Team Israel Start-Up Nation den ersten Saisonsieg beschert. Der 34-jährige Kanadier entschied die 2. Etappe
(rsn) - Die Tour des Alpes Maritimes et du Var (2.1) wird in einem Sekunden-Krimi entschieden. Vor der morgigen Abschlussetappe sind Michael Woods (Israel Start-Up Nation) und Bauke Mollema (Trek - Se
(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour. Tour de
(rsn) - Nachdem er sich bei der Tour de France 2020 einen Handgelenksbruch zugezogen hatte und die Saison vorzeitig beendet musste, kommt Bauke Mollema (Trek - Segafredo) in diesem Jahr immer besser
(rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichti
(rsn) - Bauke Mollema (Trek - Segafredo) hat den Auftakt der Tour des Alpes Maritimes et du Var (2.1) gewonnen. Der 34-jährige Niederländer setzte sich auf der 1. Etappe über 188 Kilometer zwischen
(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour. Tour de
(rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichti
(rsn) - Nach zwei erfolgreichen Jahren in Diensten des Ende 2020 aufgelösten CCC-Teams wechselte Simon Geschke zur französischen Cofidis-Equipe, für die er bei der am Freitag beginnenden Tour des A
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus