--> -->
21.01.2021 | (rsn) - Die Tour Down Under ist in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Doch rund um Adelaide findet trotzdem dieser Tage ein großes Radsport-Fest statt, ohne europäische Teams, aber mit vielen australischen Größen. Die Veranstalter der TDU haben mit ihrem Titelsponsor Santos das Festival of Cycling ins Leben gerufen, zu dem auch Eliterennen gehören - wenn auch nicht als offizielle UCI-Wettbewerbe.
Und auch wenn internationale Teams fehlen, so hat zum Auftakt trotzdem ein Deutscher das australische Fahrerfeld aufgemischt: Raphael Freienstein, Bundesliga-Gesamtsieger von 2017, wurde auf der 106,8 Kilometer langen 1. Etappe von Seppeltsfield nach Tanunda Zweiter, 2:24 Minuten hinter dem überlegenen Solo-Sieger Luke Durbridge (BikeExchange).
Freienstein, der nach seinem Bundesliga-Gesamtsieg 2017 keinen Profi-Vertrag bekam und anschließend zur Vollendung seines Studiums nach Australien auswanderte, wo er nun in Melbourne lebt und in Vollzeit arbeitet, fährt "zum Spaß", wie er sagt, für das lokale Team InForm TMX Make. Dessen Namenssponsor TMX ist gleichzeitig auch Freiensteins Arbeitgeber.Â
Vollzeit-Job, aber gutes Training im Lockdown
Der 29-Jährige gewann im Winter 2018/2019 die National Road Series, das australische Äquivalent zur Bundesliga, und hat sich in der dortigen Szene inzwischen einen Namen gemacht. Platz zwei in Tanunda war daher keine riesige Überraschung, ist aber trotzdem nochmal ein Ausrufezeichen aus der Ferne, zumal er sich im Sprint von Durbridges Verfolgergruppe gegen dessen Teamkollegen Damien Howson durchsetzte.
"Ich arbeite in Vollzeit, habe während dem Lockdown aber gut trainieren können", erklärte Freienstein nun gegenüber radsport-news.com. In Australien galten immerhin acht Monate lang Corona-Beschränkungen und aktuell sind die Zahlen dort im Griff - vermutlich auch, weil Sommer ist. "Heute war es super heiß, 35 bis 40 Grad", so Freienstein mit Blick auf die schweren Bedingungen beim Rennen, das eigentlich wie für einen Sprint gemacht zu sein schien.
Große Hitze dünnt Feld aus
"Ein Rundkurs, der viermal gefahren werden musste, mit einem Kategorie-3-Anstieg. Aber von Kilometer 0 an war es direkt sehr schnell", schilderte er den Rennverlauf. "Durbo attackierte nach der ersten Sprintwertung und da war das Feld schon sehr selektiert. Da bis auf BikeExchange nur nationale Teams am Start sind, war dann das Tempo im Feld erstmal raus und er hatte schnell einen großen Vorsprung."Â
Durbridge zog durch und brachte schließlich ein beeindruckendes 80-Kilometer-Solo ins Ziel, da im Feld nur Wenige in der Lage waren, dem WorldTour-Profi etwas entgegenzusetzen. "Durch die Hitze haben viele Probleme gehabt und sind entweder ausgestiegen oder zumindest abgehängt worden", erzählte Freienstein.Â
Er selbst konnte sich dann im Finale mit Howson und Chris Harper (Cervelo - Tonsley Village) von der Konkurrenz absetzen. Das Trio sollte die Podestplätze unter sich ausmachen, dann aber musste Harper reißen lassen und es kam zum Duell um Platz zwei, das Freienstein sprintend gegen Kletter-Leichtgewicht Howson gewann.Â
(rsn) - Luke Durbridge (Team BikeExchange) hat auch am Schlusstag des Santos Festival of Cycling sein Führungstrikot verteidigt und sich beim Ersatzevent für die ausgefallene Tour Down Under souverÃ
(rsn) - Auch wenn es in diesem Jahr keine Tour Down Under gibt, hat Richie Porte seine Siegesserie am Willunga Hill dennoch fortgesetzt. Der 35-jährige Australier entschied die Königsetappe des Ersa
(rsn) - Luke Durbridge (BikeExchange) hat am zweiten Tag des Santos Festival of Cycling souverän seine Gesamtführung verteidigt. Der australische Klassiker- und Zeitfahrspezialist stellte sich im Fi
(rsn) - Insgesamt neun WorldTour-Fahrer werden am Donnerstag in Australien beim Santos Festival of Cycling (21. - 24. Jan.), das als Ersatz für die wegen Corona abgesagte Tour Down Under heimischen F
(rsn) - Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Tour Down Under, mit der in Australien alljährlich die WorldTour-Saison eingeläutet wird, diesmal abgesagt werden. Für die heimischen Fahrer wurde er
(rsn) - Nachdem wegen der Corona-Pandemie die Tour Down Under, mit der traditionell die WorldTour-Serie eröffnet wird, abgesagt werden musste, wird das viertägige Santos Festival of Cycling NRS zumi
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus