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05.11.2017 | (rsn) - In dieser Saison ist Theo Reinhardt (rad-net Rose) erstmals seit 2013 wieder ein Sieg auf der Straße gelungen. Der Bahnspezialist gewann Ende Juli eine Etappe der polnischen Rundfahrt Dookola Mazowsza (2.2) und beendete somit eine fast vierjährige Durststrecke. Dafür allerdings gab es einen guten Grund
"Nach den letztjährigen Olympischen Spielen konnte ich eine lange Pause einlegen, die mir gut tat. Dazu haben wir im Training einige neue Sachen ausprobiert und ich konnte über den Winter einen ganz entspannten Aufbau betreiben. Das war mir in den letzten vier Jahren eigentlich nie möglich, da wir ja sowohl im Sommer als auch im Winter alles dafür geben mussten, um zu Olympia zu kommen", erläuterte Reinhardt radsport-news.com, weshalb Erfolgserlebnisse auf der Straße für ihn zuletzt rar gesät waren.
Nach dem Olympiajahr hat der Berliner wieder zu alter Stärke auch auf der Straße wieder gefunden. "Dort habe ich mich ab der Mitte des Jahres wieder in der Lage gefühlt, Ergebnisse einzufahren", spielte Reinhardt etwa auch auf seinen elften Rang im August beim schweren Eintagesrennen Rad am Ring (1.1) an.
Aber auch auf der Bahn lief es für den 27-Jährigen mehr als ordentlich. "Die Deutschen Meisterschaften waren sehr erfolgreich und mit der Steigerung meiner Bestzeit in der Einerverfolgung um gleich sieben Sekunden auch ein tolles Erlebnis", so Reinhardt, der deshalb zufrieden feststellen konnte: "Die Saison war erfolgreich, Enttäuschungen gab es keine und wir sind auch mit dem Bahnvierer auf einem guten Weg."
Da es schon im anstehenden Winter für die Bahnfahrer mit Blick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio Ernst wird, muss auch Reinhardt wieder alles geben. "Ich möchte gern Teil der einmaligen Bahnausdauermannschaft" sein und "mit dieser erfolgreicher denn je werden“, nannte er seine langfristigen Ziele.
Ob sich dieses Wunschszenario auch in die Tat umsetzen lassen wird, bleibt allerdings abzuwarten. Denn noch wurde Reinhardts Vertrag von rad-net Rose, in dessen Diensten er seit 2013 steht, nicht verlängert. "Es gab vom Team aus bisher noch keine Anstalten, Gespräche über das nächste Jahr zu führen, und als Bahnfahrer woanders unterzukommen, ist nicht so einfach", sagte der mehrfache Deutsche Meister in der Mannschaftsverfolgung.
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