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20.10.2017 | (rsn) - Nach dem noch etwas holprigen Auftakt zur Tour of Guangxi lief es für Max Walscheid und sein Sunweb-Team auf der 2. Etappe der neuen WorldTour-Rundfahrt durch China wesentlich besser. Auch wenn der 24-jährige Heidelberger gegen den Kolumbianer Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) letztlich chancenlos war, konnte er sich nach 156,7 Kilometern von Qinzhou nach Nanning auf ansteigender Zielgeraden im Sprint den zweiten Platz sichern.
“Heute war unsere Kommunikation viel besser und ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden, da ich alles gegeben habe“, sagte Walscheid nach dem bisher besten Ergebnis in einem Rennen auf WorldTour-Level. Dabei lief im Finale, in dem sich erneut Michael Matthews Gewinner des Grünen Trikot der Tour de France, in den Dienst des jungen Deutschen stellte, auch nicht alles rund. Zwei Kilometer vor dem Ziel nämlich ging es im Feld ziemlich hektisch zu: Walscheid wurde eingebaut und verlor zu den Kontakt zu Mike Teunissen und eben Matthews. "Ich bin aber ruhig geblieben und habe dann eine Lücke auf der linken Seite gefunden.“
Dabei gelang es ihm, auf der langen Zielgeraden sogar an Gavirias Hinterrad anzudocken - die optimale Position reichte aber nicht aus, um den Träger des Roten Trikots noch zu übersprinten. "Als ich beschleunigte, hatte ich keine Reserven mehr und konnte nur noch Rang zwei behaupten“, erkannte der Sunweb-Profi die Überlegenheit des Auftaktsiegers an, der mit seinem bereits zwölften Saisonerfolg die Führung im Gesamtklassement der sechstägigen Rundfahrt gegenüber dem Schweizer Silvan Dillier (BMC) auf nunmehr fünf Sekunden ausbaute.
Walscheid rückte sowohl im Gesamtklassement als auch in der Punktewertung auf Position drei vor. In der Nachwuchswertung ist er 14 Sekunden hinter Gaviria nun sogar Zweiter. Nach den vielversprechenden ersten beiden Tagen - gestern wurde er Vierter - will Walscheid nun auch auf der 3. Etappe ganz vorne mitmischen. "Morgen werden wir’s wieder probieren“, kündigte er mit Blick auf den Samstag an, an dem auf einem Rundkurs um Nanning 125,3 wieder überwiegend flache Kilometer zu bewältigen sind.
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