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03.07.2017 | (rsn) - Elia Viviani ist auf der 1. Etappe der 69. Österreich-Rundfahrt (2.1) seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der 28-jährige Sky-Profi, der in Österreich im Trikot der italienischen Nationalmannschaft startet, setzte sich nach 194 Kilometern von Graz nach Wien im Sprint einer 30 Fahrer starken Spitzengruppe vor dem Belgier Sep Vanmarcke (Cannondale-Drapac) und dem Australier Jason Lowndes (Isreal Cycling Academy) durch.
"Die letzten 50 Kilometer waren wegen dem Wind extrem schwer. Aber es war dann ein traumhaftes Finale für mich. Ein Sieg hier in Wien ist etwas ganz Besonderes“, freute sich Viviani.
Durch die Zeitbonifikation für Rang zwei übernahm Vanmarcke in der Gesamtwertung die Führung vom italienischen Prolog-Sieger Oscar Gatto (Astana), der nicht den Sprung in die Spitzengruppe geschafft hatte.
Von den Klassementfahrern waren nur Rein Taaramae (Katusha-Alpecin), Markus Eibegger und Stephan Rabitsch (Felbermayr Simplon Wels) vorne vertreten. Während Eibegger die Führung in der Wertung des besten Österreichers verteidigte und sich auf Rang drei im Gesamtklassement verbesserte, übernahm Rabitsch die Führung in der Bergwertung.
Nachdem zunächst eine Ausreißergruppe um den Gesamtdritten William Clarke (Cannondale-Drapac) nicht davon gekommen war, formierte sich nach 35 Kilometern eine sechs Fahrer starke Spitzengruppe. Die Österreicher Dominik Hrinkow (Hrinkow Advarics), Rabitsch (Felbermayr Simplon Wels), Patrick Gamper (Tirol) und Hans Jörg Leopold (WSA Greenlife) sowie der Ungar Peter Kusztor (Amplatz BMC) und der Lette Gatis Smukulis (Delko Marseille Provence) fuhren sich zügig einen Vorsprung von sechs Minuten auf das von Astana angeführte Feld heraus.
Auf der Abfahrt vom Kategorie-2-Berg konnten sich bei Rennmitte Smukulis, Rabitsch und Gamper bei mittlerweile starkem Gegen- und Seitenwind von ihren drei Begleitern absetzen. 45 Kilometer vor dem Ziel hatte das Trio noch immer fünf Minuten an Vorsprung und durfte sich langsam Hoffnungen machen, den Tagessieg unter sich auszufahren.
Doch wegen des Seitenwinds zerteilte sich das Feld auf der Windkante, wodurch sich auch das Tempo deutlich erhöhte. Die erste, knapp 30-köpfige Verfolgergruppe hatte zwölf Kilometer vor dem Ziel den Rückstand gegenüber Smukulis, der mittlerweile als Solist unterwegs war, auf 30 Sekunden verkürzt.
Zwei Kilometer vor dem Ziel war es dann auch um Smukulis geschehen und das erste Feld machte den Sieg im Sprint unter sich aus. Dabei setzte sich Viviani vor Vanmarcke durch, während das zweite Feld mit etwa drei Minuten Rückstand folgte.
Tageswertung:
1. Elia Viviani (Nationalteam Italien)
2. Sep Vanmarcke (Cannondale-Drapac) s.t.
3. Jason Lowndes (Isreal Cycling Academy)
4. Rok Korosec (Amplatz BMC)
5. Youcef Reguigui (Dimension Data)
6. Alexander Porsev (Gazprom-RusVelo)
7. Clement Venturini (Cofidis)
8. Ryan Gibbons (Dimension Data)
9. Alex Howes (Cannondale-Drapac)
10. Andrew Fenn (Aqua Blue)
Gesamtwertung:
1. Sep Vanmarcke (Cannondale-Drapac)
2. William Clarke (Cannondale-Drapac) +0:03
3. Markus Eibegger (Felbermayr Simplon Wels) +0:05
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