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13.01.2022 | Ein Großteil der Überlastungsbeschwerden bei Radsportler/innen betrifft den Sitzbereich: Reibungen im Sattel verursachen unter anderem Reizungen der Knochenhaut, und eine falsche Sitzposition kann zu einer erhöhten Belastung der Wirbelsäule führen. Um die Sitz- und Rückenbeschwerden zu minimieren, arbeiten die Technische Hochschule Köln, die Deutsche Sporthochschule Köln sowie die Firmen Ergon und Ryzon an einem neuartigen, aufeinander abgestimmten Sattel-Hosen-System.
85 Prozent aller Radsportlerinnen
und Radsportler haben Beschwerden beim Fahren, und rund 70 Prozent dieser Probleme betreffen den Sitzbereich. „Bisherige Lösungen für Sitzbeschwerden konzentrieren sich isoliert entweder auf die Hose, die mit einer dämpfenden Einlage ausgestattet ist, oder auf den Sattel, der über Form und Materialeigenschaften komfortabler werden soll. Weil beide Komponenten nicht aufeinander abgestimmt sind, werden die Beschwerden aber nicht optimal reduziert“, sagt Professor Martin Bonnet vom Institut für Werkstoffanwendung der TH Köln.
Um Überlastungen zu minimieren, wurde nun das Projekt "Bike Bioconnect System" (BBS) gestartet, ein neuer sport-technologischer Ansatz, bei dem Sattel und Hose gemeinsam entwickelt und aufeinander abgestimmt werden. Das Sattel-Hosen-System soll sowohl für Anforderungen des Spitzen- und Leistungssports, aber auch für den Breitensport konzipiert werden. Dazu wird die Abteilung klinische und technologische Biomechanik der Deutschen Sporthochschule Köln das neue System hinsichtlich Parameter wie Komfort, Funktionalität und Verletzungs-Prophylaxe analysieren.
Die Ergon International GmbH ist im Vorhaben
für die Entwicklung des Sattels zuständig. Ziel ist es, mit einer neuen Sattelform sowie angepasster und optimierter Materialien die Hauptlast auf die Sitzknochen zu verlagern und empfindliche Körperstellen zu entlasten. Zudem soll der Großteil der Polsterung im Sattel verbaut sein, sodass die großflächigen Polster der üblichen Radhosen durch dünnere Pads ersetzt werden können. So sollen die von der Ryzon GmbH entwickelten dünneren Hosenpolster dazu beitragen, dass Triathleten beim Schwimmen und Laufen nicht durch nasse, vollgesogene Pads beeinträchtigt werden.
Sowohl für den Sattel als auch für die Hose werden neue Material-Rezepturen verwendet, deren physikalische Eigenschaften im Institut für Werkstoffanwendung der TH Köln untersucht werden. „Aufgrund der teils hohen Temperaturen bei Wettkämpfen und dem fast ausschließlichen Fahren mit Sattelkontakt muss das verwendete Material eine hohe Wärmeleitfähigkeit haben. Dazu sollen neue Rezepturen mit besonders leitfähigen Zusatzstoffen erprobt werden“, so Projektleiter Bonnet.
Zudem müssen Sattel- und Hosenoberfläche so
beschaffen sein, dass an bestimmten Stellen die Reibung minimiert wird, um Scheuerstellen zu vermeiden, und an anderen Stellen viel Haftung möglich ist, damit die Sitzposition beibehalten werden kann. Die Oberflächen beider Komponenten sollen daher zonenspezifisch beschichtet werden.
Das Projekt „Entwicklung eines hochfunktionellen, komplementär abgestimmten Sattel-Hosen-Systems für den Triathlon-Sport“, kurz "Bike Bioconnect System", wird an der TH Köln von Professor Martin Bonnet vom Institut für Werkstoffanwendung geleitet. Kooperationspartner sind die Deutsche Sporthochschule Köln, die Ergon International GmbH und die Ryzon GmbH. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt über zwei Jahre im Rahmen des "Zentralen Innovations-Programms Mittelstand".
Weitere Informationen
Deutsche Sporthochschule Köln
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln
Fon: 0221/ 4982- 0
E-Mail: info@dshs-koeln.de
Internet: www.dshs-koeln.de
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