Österreicher führt sein Team bei der Vuelta an

Planänderung bei Trek: Keine Tour für Zoidl

Foto zu dem Text "Planänderung bei Trek: Keine Tour für Zoidl"
Riccardo Zoidl (Trek) | Foto: Trek Factory Racing

25.05.2015  |  (rsn) – Riccardo Zoidl wird nicht im Trek-Aufgebot für die am 4. Juli in Utrecht beginnende 102. Tour de France stehen. Stattdessen soll der Österreichische Staatsmeister sein Team bei der 70. Vuelta a Espana anführen.

„Das wird sicherlich keine leichte Aufgabe für mich, da die Vuelta erst meine zweite dreiwöchige Landesrundfahrt ist“, sagte Zoidl, der im vergangenen Jahr sein Debüt beim Giro d’Italia auf Rang 40 beendet hatte und der nun als Trek-Kapitän bei der letzten dreiwöchigen Rundfahrt des Jahres antreten wird. „Man hat mir sämtliche Freiheiten zugesagt. Ich werde mit Sicherheit versuchen, gute Ergebnisse einzufahren“, kündigte er an.

In dieser Saison war für den 27-Jährigen der erste Start bei der Frankreich-Rundfahrt vorgesehen. Nach der Kalifornien-Rundfahrt erfuhr Zoidl dann aber von der „Planänderung“, wie er erklärte. „Natürlich hätte ich gern an der Tour teilgenommen! Ich denke, dass ist der Traum eines jeden Radsportlers. Aber als Profi hat man die Teamentscheidungen zu akzeptieren. Für mich geht das in Ordnung, da nun andere spannende Aufgaben auf mich warten“, so der Oberösterreicher, der Anfang Juni beim Critérium du Dauphiné sowie am 28. Juni bei den österreichischen Staatsmeisterschaften am Start stehen wird.

In Güssing will der Rundfahrtspezialist seinen Titel verteidigen, „was als Einzelkämpfer mit Sicherheit sehr hart werden wird.“ Ob er auch am Zeitfahren teilnehmen wird, lässt Zoidl sich noch offen.

Die Vorbereitung auf die Spanien-Rundfahrt beginnt für ihn bereits Anfang Juli mit einem knapp zweiwöchigen Höhentrainingslager. Die am 4. Juli beginnende Österreich-Rundfahrt, die er 2013 gewann, ist dagegen kein Thema, da das Trek-Team sich gegen eine Teilnahme entschieden hat. „Die Rundfahrt passt heuer nicht wirklich in deren Pläne“, sagte Zoidl und übte leise Kritik an den Organisatoren: „Möglicherweise geht man hier etwas in die falsche Richtung und gestaltet sie (die Rundfahrt) schon zu schwer.“

Nach dem Trainingslager steht die Polen-Rundfahrt (2. – 8. Aug.) in Zoidls Programm, ehe er die Reise nach Spanien antritt.

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