Nach Saxo Banks großer Einkaufs-Tour

Wechselt Juan José Haedo in die zweite Liga?

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Die Brüder Juan José (l.) und Lucas Sebastian Haedo (Saxo Bank-Tinkoff Bank) | Foto: ROTH

15.10.2012  |  (rsn) – Dem Argentinier Juan José Haedo gefällt es in Europa. Der 31-Jährige würde gerne mindestens noch vier Jahre für eine europäische Mannschaft fahren, auch wenn er sich gegenüber biciciclismo unschlüssig zeigte, ob er auch 2013 für sein aktuelles Team Saxo Bank-Tinkoff Bank fahren wird. Beim dänischen Rennstall steht Haedo seit 2007 unter Vertrag.

„Hoffentlich kann ich in der World Tour bleiben, aber ein Continental Professional Team wäre auch nicht schlecht. Damit könnte ich auch auf höchstem Niveau fahren, da viele Mannschaften schon bis zu zwei große Landesrundfahrten fahren und einen guten Rennplan haben", sagte der Sprinter. „Manchmal ist es besser, in einer kleinen Mannschaft zu sein. Ich habe immer gesagt, dass ich gerne zehn Jahre in Europa fahren würde. Sechs Jahre bin ich schon hier und ich möchte mindestens noch vier weitere Jahre fahren. Alles weitere wäre ein Geschenk.“

Haedo, der schon Etappen bei Tirreno-Adriático, der Vuelta a España, der Volta a Catalunya und der Dauphiné Libéré gewonnen hat, wird mit seinem jüngeren Bruder Lucas Sebastián vom Ex-Profi Giovanni Lombardi vertreten, der „gerade mit Saxo Bank-Tinkoff Bank und anderen Mannschaften verhandelt.“

Den Verbleib des Brüderpaars bei ihrem aktuellen Team sieht Juan José als „schwierig, weil sie viele neue Fahrer verpflichtet haben. Sie haben mir gesagt, dass sie nicht mehr Geld haben, dass ihnen nur das bleibt, was sie uns angeboten haben.“

Haedo ist überzeugt, dass das Punktesystem des Radsport-Weltverbandes UCI auch direkte Auswirkungen auf die Verhandlungen hat. „Auf der einen Seite haben sie für die neuen Fahrer viel Geld ausgegeben, und ich bleibe ein bißchen übrig. Die Punkte haben viel Einfluss", so Haedo. „Ich habe weder viele noch wenige, also ist meine Vertragsverlängerung für sie nicht so wichtig, weil meine Punkte keinen Unterschied ausmachen. Sie geben lieber mehr für Fahrer mit mehr Punkten aus. Ich hänge ein bißchen in der Luft, deshalb verhandeln wir gerade auch mit anderen Mannschaften“, so der schnelle Südamerikaner, der 2012 nur einen Sieg - beim GP Denain - einfahren konnte.

Auch für die diesjährige WM wurde Haedo nicht berücksichtigt, da seine Saison schon im August beendet war und er weder in Form war, noch „die Streckenführung für meine Charakteristika“ geeignet war. 

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