Vuelta-Zweiter vor Comeback bei der Tour de Romandie

Froome hatte wieder Parasiten im Blut

Foto zu dem Text "Froome hatte wieder Parasiten im Blut"
Chris Froome (Sky) bei der Vuelta 2011 im Roten Trikot des Gesamtführenden | Foto: ROTH

24.04.2012  |  (rsn) – Schon in der ersten Saisonhälfte 2011 hatte der Brite Chris Froome (Sky) mit den Folgen der Tropenkrankheit Bilharziose zu kämpfen, die er sich im Winter bei seinem Afrika-Urlaub eingefangen hatte. Bei dieser Krankheit "fressen" Parasiten die roten Blutkörperchen auf. Nach vollständiger Erholung gelang dem Sky-Profi bei der Vuelta a Espana mit Platz zwei ein fantastisches Comeback.

Doch 2012 war bisher wenig vom gebürtigen Kenianer zu sehen. Zunächst zwang Froome eine Brustkorbinfektion zur Pause, so dass er bis Paris-Nizza keine Rennen bestreiten konnte. „Danach habe ich mich noch einigen Bluttests unterzogen“, erklärte der 26-Jährige auf seiner Homepage.

Die schockierende Nachricht: „Ich hatte wieder Bilharziose-Parasiten in meinem Körper, die ich nun schon seit 18 Monaten versuche loszuwerden. Das dürfte auch erklären, warum mir die Brustkorbinfektion so sehr zugesetzt hatte“, erklärte der allrounder.

Froome, der in diesem Jahr nur das Critérium International im März zu Ende fahren konnte und dort Rang 65 belegte, befindet sich seit drei Wochen wieder im Training. „Die Zeichen stehen gut. Es wird wohl noch etwas dauern, bis ich mich an den Rennrhythmus gewöhnt habe, aber endlich bin ich wieder körperlich und geistig dazu bereit, Radrennen zu bestreiten", schrieb er.

Seinen ersten Einsatz wird der Vuelta-Zweite des Vorjahres bei der am heutigen Dienstag beginnenden Tour de Romandie haben.

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine