Chicken-Sandwich für die Tour of Beijing

Kein Clenbuterol-Fleisch für Profis in Peking

10.10.2011  |  (rsn) – Immer wieder wurde in den letzten Monaten das Dopingmittel Clenbuterol bei Sportlern nachgewiesen, die sich zu Wettkämpfen in China aufhielten. Deshalb gingen die Veranstalter der Tour of Beijng "null Risiko" ein, wie eine vertrauliche Quelle cyclingnews.com verriet. Sie reichten bei der 1. Auflage der Peking-Rundfahrt den Profis nach jeder Etappe Sandwiches mit Hühnerfleisch.

Außerdem wurde das Peleton in zwei 4- und 5-Sterne Hotels untergebarcht, wo  nur kontrollierte Speisen verarbeitet wurden. Um eine "saubere" Nahrungsmittelversrogung auch in den beiden Nächten zu gewährleisten, die die Fahrer außerhalb Pekings zubrachten, wurde die Verpflegung extra organisiert. "Es war wichtig für uns, dass sich die Teilnehmer wohlfühlen", erklärte Alain Rumpf, der leiter "Global Cycling" der UCI gegenüber cyclingnewscom.

China ist berüchtigt dafür, dass in der Rind- und Schweinezüchtung auch Clenbuterol als Mastmittel illegal eingesetzt wird. Anfang dieses Jahres gab der größte Fleischhersteller des Landes zu, dass in der Schweinemast Clenbuterol verwendet wird. Der chinesische Nationaltrainer Fuyu Li, der als Profi 2010 positiv auf das Mittel getestet und von seinem RadioShack-Team entlassen wurde, führt das Ergebnis auf verseuchte Lebensmittel zurück.

Sollte diesmal ein Fahrer positiv getestet werden, sollte es nicht an verseuchtem Rind- oder Schweinefleisch gelegen haben.

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