Skyter-Chef Lindemann wird Betrug vorgeworfen

Vermeintlicher Retter der Equipe Nürnberger in Untersuchungshaft

Foto zu dem Text "Vermeintlicher Retter der Equipe Nürnberger in Untersuchungshaft"
Michael Lindemann Foto: ROTH

04.08.2010  |  (rsn) - Der vermeintliche Retter der ehemaligen Equipe Nürnberger sitzt in Untersuchungshaft. Wie die Nürnberger Zeitung in ihrer Online-Ausgabe berichtet, steht der Fürther Unternehmer Michael Lindemann im Verdacht, gut betuchte Kunden geprellt zu haben.

Nach Angaben der Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. besteht der Verdacht des Betrugs in 191 Fällen. Lindemann werde vorgeworfen, das Geld seiner Anleger in die eigene Tasche gesteckt oder an eigene Firmen weitergeleitet zu haben. Der Schaden liege im mittleren siebenstelligen Bereich. Gegen den 35-Jährigen hatten unter anderem mehrere Anleger Strafanzeige gestellt. Das Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer des im Jahr 2008 gegründeten Unternehmens Skyter soll schon seit dem Frühjahr laufen. Die Firma bietet ihren Kunden unter anderem Anteile an Luxusyachten an.

Lindemann hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er sich im August 2009 als neuer Hauptsponsor des Nürnberger Frauen-Profrennstalls präsentierte. Aber bereits vier Monate später zog er unter fadenscheinigen Gründen seine Zusage gegenüber dem Teammanager Herbert Oppelt wieder zurück. Danach stand das Team vor der Auflösung, bevor es unter dem Namen Noris Cycling doch weiterging – allerdings auf Sparflamme.

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