Greipel & Sieberg Vuelta-Tagebuch / 20. Etappe

Easy gefahren, aber die Beine tun trotzdem weh

Von Marcel Sieberg

Foto zu dem Text "Easy gefahren, aber die Beine tun trotzdem weh"

Marcel Sieberg (Columbia-Highroad)

Foto: ROTH

19.09.2009  |  Der Tag heute fing ganz entspannt an. Ohne Druck, ohne etwas nervös zu sein, weil eine schwere Etappe anstand. Es war nämlich heute das letzte Zeitfahren. Ich bin mit André um 9 Uhr zum Frühstück. Um 12 Uhr gab's dann noch etwas Pasta mit Omelette und um 13 Uhr fuhren wir mit dem Auto zum Start.

Dort angekommen, hatten wir noch etwas Zeit. Ich fuhr dann 30 Minuten etwas locker auf der Rolle und ging dann zum Start. Das Zeitfahren bin ich easy gefahren, aber meine Beine haben trotzdem gut weh getan und ich merkte, dass sie nun etwas Ruhe brauchen.

Die Strecke heute war nicht ganz einfach. Wie sollte es auch anders sein. Ein paar kleine Hügel hatte der Veranstalter eingebaut.Da ich die Strecke überhaupt nicht kannte, hieß es außerdem, ,nur nicht noch Stürzen kurz vor Ende.

Direkt im Ziel fuhr ich direkt ins Hotel mit dem Rad. Es waren ja nur 2 km. Dort  kurz geduscht und dann ging es auch direkt zur Massage, wo ich mir das Zeitfahren bei Eurosport angucken konnte.

Das komplette Team von uns war schon ziemlich früh fertig und kann sich so auf morgen konzentrieren. Wir wollen nochmal alles probieren und das Grüne Trikot von André nach Hause bringen.

Mal schauen, wie es klappt. Ich würde jetzt noch gerne dem ganzen Team von uns danken für die tolle Arbeit in den letzten drei Wochen, die wir zusammen waren. Wir hatten viel Spaß auf unserer Reise durch Spanien , auch wenn's nicht immer ganz einfach war.....

Ein Gru0 an alle, die unser Tagebuch jeden Tag verfolgt haben. Ich hoffe, es hat euch gefallen.

Euer Sibi

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