2. Kroatien-Rundfahrt: Zoidl mit Beinen aus Blei

Tinkoff gewinnt Teamzeitfahren auf der "Eisbahn"

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Tinkoff beim Mannschaftszeitfahren der Kroatien-Rundfahrt| Foto: Cor Vos

23.04.2016  |  (rsn) - Das Team Tinkoff ist im 40 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren der Kroatien-Rundfahrt (2.1) mit den regnerischen Bedingungen am besten zurechtgekommen und hat sich den Sieg gesichert.

Seine Führung in der Gesamtwertung behauptete der Kroate Matija Kvasina (Synergy Baku), dessen Team auf trotz einiger Stürze mit der viertschnellsten Zeit ins Ziel kam.

Vor das Baku-Team schoben sich noch die Zweitdivisionäre Gazprom-RusVelo (+0:04) und CCC Sprandi (+0:10). Pech hatte dagegen Trek-Segafredo, das sich Hoffnungen auf den Tagessieg und das Führungstrikot für Riccardo Zoidl gemacht hatte.

Doch zunächst wurde der Österreicher falsch geleitet, was einiges an Zeit kostete, dazu kam noch ein Defekt von Giacomo Nizzolo. Da das US-Team die rutschigen Kurven extrem vorsichtig anging, büßte man 2:21 Minuten auf Tinkoff eim. Auf seiner Twitter-Seite beschrieb Trek-Segafredo das Zeitfahren als "Fahrt auf einer "Eisbahn".

Kapitän Zoidl wollte das schlechte Abschneiden aber nicht allein auf das Weitter schieben. "Die vergangenen Tage kosteten viele Körner, die heute den Unterschied machten. Die Beine waren heute schwer wie Blei", meinte der Österreicher, der in der Gesamtwertung von Rang zwei auf Platz vier zurückfiel.

Bester Österreicher in der Gesamtwertung ist nun Felix Großschartner (CCC Sprandie) auf Rang vier. Vor ihm nehmen der Däne Jesper Hansen (Tinkoff) und sein spanischer Teamkollege Victor de la Parte bei je 32 Sekunden Rückstand die Plätze zwei und drei ein.

Tageswertung:
1. Team Tinkoff
2. Gazprom-RusVelo +0:04
3. CCC Sprandi +0:10
4. Synergy Baku +0:31
5. One Pro Cycling +0:42

Gesamtwertung:
1. Matija Kvasina (Synergy Baku)
2. Jesper Hansen (Tinkoff) +0:32
3. Victor de la Parte (CCC Sprandi) s.t.
4. Felix Großschartner (CCC Sprandi) +0:55
5. Radoslav Rogina (Adria Mobil) +1:24

 

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