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18.12.2015 | (rsn) – Philippe Gilbert zählt mit seinen 33 Jahren zwar zu den älteren Semestern im Peloton. An einen möglichen Rücktritt verschwendet der Belgier allerdings noch keinen Gedanken. „Ich weiß nicht, wann ich aufhören werde“, sagte Gilbert im BMC-Trainingslager am Donnerstag zu den Journalisten.
Als Motivation dient dem Klassikerspezialisten nicht nur der Italiener Davide Rebellin – „schaut auf ihn – stellt euch das mal vor, er ist 44“ -, sondern auch die Tatsache, dass er in seiner erfolgreichen Karriere einige der bedeutendsten Klassiker noch nicht gewinnen konnte. Das soll sich in den kommenden Jahren ändern.
Als seine großen Ziele nannte Gilbert Siege bei Mailand-Sanremo, der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix. „Nächstes Jahr werde ich 34, es wird also Zeit“, sagte der Weltmeister von 2012, der allerdings bereits seinen Verzicht auf das nächste Paris-Roubaix ankündigte und auch hinter die „Ronde“ ein zumindest kleines Fragezeichen setzte: „Das weiß ich noch nicht sicher.“
Die Unsicherheit hat mit seinem Teamkollegen Greg Van Avermaet zu tun, der in diesem Jahr bei den beiden Radsport-Monumenten jeweils Dritter wurde und der wenig begeistert über die Idee sein soll, seinen Landsmann bei den Kopfsteinpflasterklassikern an seiner Seite zu haben.
Fest steht, dass Gilbert bei der Dubai Tour in die Saison einsteigt und danach in Spanien die Clásica de Almería, die Murcia- und die Andalusien-Rundfahrt bestreitet, ehe er ins eine Heimat reist, um zuer Eröffnung der flämischen Klassikersaison bei Het Nieuwsblad am Start zu stehen. Danach folgen Paris-Nizza, Mailand-Sanremo sowie im April die Ardennenklassiker.
Ein weiteres großes Ziel - in der zweiten Saisonhälfte - könnten die Olympischen Spiele sein. „Olympia ist größer als alles andere“, begründete Gilbert sein Interesse an einem Start im Straßenrennen. „Wenn du dort eine Medaille holst, weiß jeder um die Bedeutung. Selbst eine Bronzemedaille wäre was Großes!“
Auf dem Papier könnte der Parcours Gilbert durchaus entgegenkommen, aber noch hat er keine Nachricht vom belgischen Nationalcoach erhalten. „Aber das ist normal, denn das Rennen ist noch weit entfernt“, sagte Gilbert, der 2012 im Olympischen Straßenrennen von London Platz 19 belegt hatte.
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