Mit viel Energie nach Luxemburg

Werner: "Leopard ist ein Projekt, das wachsen kann"

Foto zu dem Text "Werner:
Jörg Werner | Foto: Cor Vos

17.12.2015  |  (rsn) - Mit dem Thüringer Energie Team, das er zwischen 2006 und 2013 leitete, brachte Jörg Werner richtig Power in den deutschen Radsport. Der Erfurter legte in seiner Continental-Mannschaft den Grundstein für die Weltkarrieren von Tony Martin, John Degenkolb und Marcel Kittel, die er heute noch als Manager betreut. Kommende Saison soll er als Sportlicher Leiter mithelfen, das Luxemburger Team Leopard aufzupäppeln.

"Das ist ein sehr interessantes Projekt. Außerdem arbeite ich gerne mit jungen Leuten", erklärt der 43-Jährige gegenüber radsportr-news.com.  "Ich habe mich mit Team-Manager Markus Zingen sofort gut verstanden. Wir funken auf einer Wellenlänge." Werner wird bei Rennen im Begleitwagen sitzen, aber auch im Management und bei der Sponsoren-Akquise mithelfen. "Meine Aufgaben werden ähnlich sein wie beim Energie-Team. Nur, dass ich nicht die Lizenz halte", freut sich der Thüringer auf seinen neuen Job.

Seine neue Mannschaft ist die einstige Nachwuchs-Equipe des ehemaligen WorldTour-Teams Leopard-Trek, das heute wie damals vom Luxemburger Mäzen Flavio Becca unterstützt wird. "Es ist ein Projekt, das wachsen kann. Es gibt aber keine abenteuerlichen Vorstellungen. Es soll Stück für Stück gehen. Sehr seriös! Das hat mich gereizt", begründete Werner, warum er sich wieder ins Getümmel stürzen wird.

Die WorldTour ist deshalb auch nicht das kurzfristige Ziel der Luxemburger, die sich zunächst die beiden Heimspiele beim Flèche du Sud und der Tour de Luxemburg als Höhepunkte im Rennkalender ausgesucht haben. Werner: "Wir wollen die Mannschaft zusammenfügen und Rennen gestalten - und den einen oder anderen Sieg einfahren!"

 

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