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Auf der Windkante ins Gelbe Trikot?

Wenn das Rennen explodiert, will Martin zur Stelle sein

Von Joachim Logisch aus Utrecht

Foto zu dem Text "Wenn das Rennen explodiert, will Martin zur Stelle sein"
Tony Martin (Etixx-Quick-Step) bei der Team-Präsentation der 102. Tour de France | Foto: Cor Vos

05.07.2015  |  (Rsn) - Der eine hat das Grüne Trikot, der andere hätte es gerne! Doch Neid gibt es zwischen beiden nicht. „Das Grüne steht die aber auch gut", begrüßte John Degenkolb (Giant-Alpecin), der um Grün kämpft, seinen Freund Tony Martin (Etixx-Quick Step), der es auf der 2. Tour-de-France-Etappe als Zweiter im Auftaktzeitfahren in Vertretung von Spitzenreiter Rohan Dennis (BMC) trägt.

Und dem will Martin das Gelbe so schnell wie möglich wieder abnehmen. Am besten schon heute! „Die Enttäuschung von gestern ist der Angriffs- und Kampfeslust gewichen ist. Das Ziel ist weiterhin das Gelbe Trikot. Dafür gibt es die nächsten Tage noch genug Chancen. Dessen bin ich mir bewusst", kündigte der Zeitfahrspezialist vor dem Start der 2. Etappe in Utrecht einen großen Kampf an.

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Damit er die Hitze besser ertragen kann, legte sich Martin ein Säckchen mit Eiswürfel in den Nacken. „Ich habe mir auch welche in den Verpflegungsbeutel packen lassen", verriet der Etixx-Kapitän, der auf niedrigere Temperaturen hofft als am ersten Tour-Tag. Martin zu radsport-news.com: „Heute sieht es etwas bewölkter aus. Es soll sogar etwas Regen geben. Das würde mich nicht stören. Insgesamt ist es angenehm."

Wie er das Gelbe erobern will, verriet der gelernte Polizeihauptmann auch: „In eine Ausreißergruppe gehe ich sicher nicht. Aber die Chance auf Kantenwind ist sehr groß. Und es ist auch bekannt, dass unser Team das sehr gut kann. Wenn sich eine Chance bietet, werden wir sie nutzen."

Wie es gehen könnte, erklärte Martins Sportlicher Leiter Brian Holm: „Wir werden in den nächsten Tagen Kantenwind haben. Das Team von Rohan Dennis kann damit im Gegensatz zu uns nicht so gut umgehen. Wir werden uns vorne aufhalten. Besonders in den Passagen mit Kreiseln, wo das Feld sehr in die Länge gezogen wird. Wenn dann das Rennen wie bei den World Port Classcs explodiert, wollen wir zur Stelle sein", sagte der Däne zu radsport-news.com.

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