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03.04.2015 | (rsn) - In den letzten Jahren zählten die Teams Trek und Etixx-Quick Step stets zu den Protagonisten bei der Flandern-Rundfahrt und stellten mit Fabian Cancellara (2013 und 2014) sowie Tom Boonen (2012) in den letzten drei Jahren den Sieger. Bei der 99. Austragung aber fehlen beide verletzungsbedingt.
Bei Etixx-Quick Step sollen Roubaix-Sieger Niki Terpstra und der Tscheche Zdenek Stybar die entstandene Lücke füllen, aber auch Matteo Trentin und Stijn Vandenbergh sollen im Finale bei Bedarf eine entscheidende Rolle spielen. „Wir haben vier starke Jungs, so können wir verschiedene Karten spielen“, erklärte Stybar und dessen Teamchef Patrick Lefevere ergänzte. „Wenn wir gut zusammenarbeiten, dann stellen wir das stärkste Team im Rennen.“
Gerade Stybar hat sich viel vorgenommen für Sonntag. „In besserer Form könnte ich gar nicht in die Flandern-Rundfahrt gehen. Ich bin dieses Frühjahr gut gefahren, aber ich will mehr. Ich werde versuchen zu gewinnen“, gab sich der Tscheche offensiv. Und auch Terpstra brennt auf das Rennen. „Ich kann es gar nicht mehr abwarten, in Brügge am Start zu stehen“, so der Niederländer, der mit einer Attacke zum Erfolg kommen muss, so wie im Vorjahr bei Paris-Roubaix.
Die dritte Karte, die Etixx-QuickStep spielen könnte, ist der Italiener Matteo Trentin, der endschnellste Fahrer des Trios. „Vergesst nicht, dass er beim E3 Harelbeke Alexander Kristoff geschlagen hat“, wies Stybar nochmals auf die Sprintfähigkeiten seines Teamkollegen hin. Und ähnlich wie Terpstra auch ist Vandenbergh der Mann für einen längeren Ausreißversuch, so etwa wie im Vorjahr, als er am Ende Rang vier belegte, das gleiche Ergebnis wie zuletzt bei Gent-Wevelgem.
Während man bei Etixx-Quick Step auf die mannschaftliche Geschlossenheit setzt, so ruhen bei Trek die Hoffnungen auf dem Belgier Stijn Devolder. Dieser gewann 2008 und 2009 die Flandern-Rundfahrt, um danach völlig abzutauchen. Doch nach Cancellaras Verletzung ist der 35-Jährige zur Stelle, was er mit Rang zwei in der Gesamtwertung der am Donnerstag zu Ende gegangenen Drei Tagen von De Panne bewies.
„Es ist lange her, dass ich Stijn habe so gut fahren sehen. Stijn wird auch bei der Flandern-Rundfahrt Kapitän sein und ich muss sagen, dass ich nun deutlich hoffnungsvoller auf den Sonntag blicke, als es noch vor De Panne der Fall war", sagte Dirk Demol, Sportlicher Leiter bei Trek.
Und auch Devolder selbst ist bereit für die Kapitänsrolle. „Ich habe viel Selbstbewusstsein gewonnen. Ich freue mich auf Sonntag", kündigte der Belgier an, der im Finale des 262 Kilometer langen Monuments von seinem Landsmann Jasper Stuyven und dem Belgier Gregory Rast unterstützt werden soll
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