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07.11.2014 | (rsn) - Anfang November ist die im Mai 2013 gegen Mauro Santambrogio verhängte 18-monatige Dopingsperre abgelaufen und schon kann der Italiener für die kommende Saison planen. Der 30-jährige Santambrogio wird beim italienischen Drittdivisionär Amore & Vita sein Comeback geben und geht davon aus, dass er ähnlich starke Vorstellungen abliefern wie 2013, als er unter anderem Zweiter beim Giro del Trentino wurde und später eine Etappe des Giro d’Italia gewann.
Danach kam aber heraus, dass der Rundfahrtspezialist, damals beim Zweitdivisionär Vini Fantini unter Vertrag, dabei unerlaubte Mittel benutzt hatte. Bereits am ersten Tag der Italien-Rundfahrt wurde Santambrogio positiv auf EPO getestet. Kurz zuvor war sein Teamkollege Danilo Di Luca bei einer Kontrolle außerhalb des Wettkampfs ebenfalls des EPO-Missbrauchs überführt worden.
Santambrogio hatte zunächst Doping bestritten und die Gültigkeit des Tests angezweifelt, dann aber ein Geständnis abgelegt. Aufgrund seiner Kooperationsbereitschaft war die obligatorische Zweijahressperre um sechs Monate reduziert worden.
„Ich habe meine Schuld eingestanden. Ich bin zu 100 Prozent verantwortlich für das, was ich getan habe und das Geständnis war eine Art Befreiung für mich. Ich hatte diese enorme Last nicht mehr länger mit mir tragen können“, sagte Santambrogio nun dem Internetportal Tuttobici. Doping sei aber nicht der ausschlaggebende Faktor für seine erstaunlichen Leistungen vor allem beim Giro d’Italia gewesen, fügte der frühere Lampre-Und BMC-Profi an.
„2013 habe ich großartige Dinge gezeigt, weil ich größere Freiheiten hatte“, behauptete Santambrogio. „Ich wiederhole: Ich habe einen Fehler gemacht, aber Doping hatte wenig zu tun mit meinen damaligen Leistungen und das werde ich 2015 beweisen“, kündigte er an.
Santambrogio erklärte sich auch zu seinem auf im Oktober vergangenen Jahres auf Twitter angekündigten Selbstmordversuch, der für Schlagzeilen gesorgt hatte. Erst ein Sturm von Tweets - von Journalisten, Kollegen und Fans - hatten ihn nach eigenen Worten von diesem Schritt abgehalten.
„Es schmerzt mich, an diese Stunden zurückzudenken, in denen mein Leben tragisch hätte enden können“, sagte Santambrogio. „Wenn ich heute hier bin, dann verdanke ich das [der RAI-Moderatorin] Alessandra De Stefano und anderen Journalisten, die schnell eingriffen, als sie meine Nachrichten im Internet sahen.“
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