Vorschau 9. Münsterland Giro

Kann diesmal wieder ein Sprinter jubeln?

Foto zu dem Text "Kann diesmal wieder ein Sprinter jubeln?"
Jos van Emden (Belkin) gewinnt den Sparkassen-Münsterland-Giro 2013| Foto: ROTH

02.10.2014  |  (rsn) – Ausreißer oder Sprinter? Diese Frage stellt sich auch beim 9. Sparkassen Münsterland Giro (1.1), der am morgigen 3. Oktober die deutsche Straßensaison beschließen wird. Dabei spricht die Statistik für die Ausreißer, die fünf der bisher acht Austragungen des Eintagesrennens durch das Münsterland, das ab 2015 in der Hors Categorie geführt wird, für sich entscheiden konnten.

Am Start stehen am Freitag in Billerbeck 22 Teams, mit Belkin und Lotto Belisol nur zwei aus der WorldTour – die schicken dafür starke Aufgebote ins Rennen. Belkin setzt auf Titelverteidiger Jos van Emden – der den Münsterland Giro bereits 207 ein erstes Mal gewinnen konnte – sowie die beiden jungen Sprinter Moreno Hofland und Barry Markus, hat aber mit dem Deutschen Paul Martens auch den Sieger von 2006 dabei. Lotto Belisol vertraut wieder auf die Sprintkünste des Deutschen Meister Andrè Greipel, der 2008 in Münster die Nase vorn hatte.

Auf eine Sprintankunft am Ende der 200 Kilometer durch die Landkreise Kreise Coesfeld und Borken zum Ziel vor dem Münsteraner Schloss hofft auch John Degenkolb. Der Frankfurter, vierfacher Vuelta-Etappensieger und Gewinner des Grünen Trikots der Spanien-Rundfahrt zählt am Freitag zu den Top-Favoriten. Da sein Giant-Shimano-Team diesmal nicht gemeldet hat, wird der Frankfurter in einem starken deutschen Nationalteam starten, zu dem neben dem gebürtige Münsteraner Fabian Wegmann auch Roger Kluge, Johannes Fröhlinger und Nikias Arndt gehören.

Zu den vier gemeldeten Zweitdivisionären zählt neben Androni-Giocattoli– mit dem Niederländer Kenny van Hummel - sowie Topsport Vlaanderen - mit Tom Van Asbroeck - und Wanty-Groupe Gobert - mit dem Luxemburger Jempy Drucker - auch das deutsche NetApp-Endura-Team, das auf die deutsch–österreichische Doppelspitze Ralf Matzka und Daniel Schorn setzt.

In Szene setzen wollen sich auch die acht deutschen Continental-Mannschaften. Gespannt sein darf man auf Phil Bauhaus vom Team Stölting. Der erst 20 Jahre alte Bocholter blickt auf eine herausragende Saison zurück, wurde bei den Deutschen Meisterschaften Zweiter im U23-Rennen und Dritter bei den Profis und konnte fünf Siege in UCI-Rennen verbuchen.

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