Niederländer freut sich auf Amstel Gold Race

Mollema will beim „besten Rennen des Jahres" in die Top Fünf

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Bauke Mollema (Belkin) | Foto: Cor Vos

16.04.2014  |  (rsn) – Das Amstel Gold Race ist für die niederländischen Fans, Fahrer und Teams der Höhepunkt der Radsportsaison. Beim ersten der drei Ardennenklassiker wird Bauke Mollema das heimische Belkin-Team anführen. Der 27 Jahre alte Niederländer, in den vergangenen beiden Jahren jeweils Zehnter in Valkenburg, nannte das Amstel Gold Race auf der Website seines Teams „das vielleicht beste Rennen des Jahres für einen Niederländer“.

Nach dem Triumph seines Landsmanns Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick Step) bei Paris-Roubaix wird das Rennen nach Mollemas Meinung für die heimischen Zuschauer etwas „ganz ganz Besonderes sein“, meinte der Allrounder. „Es könnte eine wunderbare Ausgabe werden. Und als Team, hoffen wir, den Fans ein gutes Ergebnis liefern zu können."

Für Mollema wäre das eine bessere Platzierung als zuletzt. „Wenn ich wieder Zehnter würde, wäre ich in keiner Jubiläumsstimmung“, gestand er ein. „Im vergangenen Jahr war ich oft zwischen Platz fünf und zehn bei den wallonischen Klassikern. Dieses Jahr wäre ein Top-Fünf-Ergebnis schön.“

Die Generalprobe zu den Ardennenklassikern verlief beim Vuelta-Vierten von 2012 nach zähem Beginn letztlich zufriedenstellend. „Auf den letzten Etappen der Baskenland-Rundfahrt habe ich mir viel Selbstvertrauen geholt“, berichtete Mollema. „Ich bin auf einer Bergetappe Fünfter geworden und tags darauf war ich auf der sehr schweren Etappe in der Ausreißergruppe dabei. Das zeigt mir, dass meine Form stimmt und ich da bin, wo ich sein sollte. Ich freue mich wirklich auf den Sonntag.“

Belkin-Sportdirektor Frans Maassen, der aus der Region Limburg stammt und das Amstel Gold Race 1991 gewann, würde sich zwar sehr über sein ersten niederländischen Sieger seit Erik Dekker 2001 freuen, zählt sein Team aber „nicht zu den größten Favoriten.“

Dabei baut Maassen in erster Linie zwar auf Mollema, aber auch der Deutsche Paul Martens und der Norweger Lars Petter Nordhaug „haben eine freie Rolle“, so der Niederländer.

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