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17.07.2011 | (rsn) – Lance Armstrong warnt die Konkurrenten davor, Thomas Voeckler im Kampf um das Gelbe Trikot zu unterschätzen. Französische Fans träumen vom ersten Toursieg seit 1985, als Bernard Hinault als letzter heimischer Fahrer das größte Radrennen der Welt – zum insgesamt fünften Mal - für sich entscheiden konnte.
Der Umjubelte selber aber bleibt realistisch und erklärte unverblümt im Ziel der 15. Tour-Etappe, auf der er mühelos sein Gelbes Trikot verteidigen konnte: „Ich habe null Chancen, die Tour de France zu gewinnen.“ Nach den extrem schweren Pyrenäenetappen konnte Voeckler immerhin einen recht unbeschwerten Tag im Peloton verbringen.
„Dieser Tag ist gut verlaufen. Und der Etappenbeginn war bei weitem nicht so hart, wie wir uns das vorgestellt haben, da sich eine Ausreißergruppe gebildet hat, die uns keinerlei Probleme bereitet hat“, erklärte der Europcar-Kapitän, dessen Team ebenfalls Kräfte sparen konnte, da HTC-Highroad für den späteren Etappensieger Mark Cavendish den Großteil der Nachführarbeit übernahm.
Zwar sagte Voeckler: „Wir haben die Arbeit geleistet, die für diese Art von Flachetappe erforderlich war.“ Übermäßig viel Arbeit musste Europcar bei teilweise böigem Wind dank HTC allerdings nicht investieren.
Trotzdem freut sich der 32-jährige Franzose wie alle anderen Fahrer auch auf den Montag. „ Ich bin froh, einen weiteren Ruhetag im Gelben Trikot zu verbringen, das erinnert mich an 2004, als ich das Trikot auch an beiden Ruhetagen hatte“, sagte Voeckler, aus dem aber schon wieder der große Kämpfer sprach: „Ich bin nicht gezwungen, das Gelbe Trikot zu behalten, aber ich bin gezwungen, mein Maximum zu geben“, lautete seine Kampferklärung an die Tour-Favoriten.
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