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17.05.2011 | (rsn) – Die junge Sprintergarde hat den um 24 Stunden verschobenen Auftakt der Kalifornien-Rundfahrt dominiert. Nachdem aufgrund eines Wintereinbruchs die für Sonntag geplante 1. Etappe um den Lake Tahoe abgesagt werden musste, setzte sich auf der verkürzten 2. Etappe am Montag der 23 Jahre alte Brite Ben Swift nach 122,8 Kilometern von Nevada City nach Sacramento im Massensprint vor dem 21-jährigen Slowaken Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) und dem 24 Jahre alten Australier Matthew Goss (HTC-Highroad) durch.
Dagegen hatten die Routiniers diesmal das Nachsehen. Der Argentinier Juan José Haedo (Saxo Bank-SunGard) landete hinter dem unbekannten Kanadier Keven Lacombe (SpiderTech) auf Rang fünf. Für Weltmeister Thor Hushovd (Garmin-Cervélo) reichte es nur zu Platz sieben und der 35 Jahre alte Spanier Oscar Freire (Rabobank) musste sich mit Rang neun zufrieden geben. Als bester deutscher Fahrer sprintete der Leipziger Robert Förster (UnitedHealthcare) auf Platz 13, vier Positionen dahinter kam der Amberger Andreas Schillinger (NetApp) ins Ziel, unmittelbar gefolgt von Linus Gerdemann (Leopard-Trek).
Mit seinem fünften Saisonsieg übernahm Swift die Führung im Gesamtklassement mit vier Sekunden Vorsprung auf Sagan und sechs auf Goss. Zuvor hatte der Sky-Sprinter bereits zwei Etappen der Tour Down Under sowie je einen Abschnitt der Kastilien-Rundfahrt und der Tour de Romandie gewonnen.
Wegen der starken Schneefälle hatten die Organisatoren der Start der 2. Etappe von Squaw Valley (1.898m) nach Nevada City verlegt, die Distanz wurde von den geplanten 214 auf 122 Kilometer fast halbiert. Zudem wurden zwei zusätzliche Runden auf dem Schlusskurs in Sacramento eingelegt.
In einem hektischen aggressivem Beginn gelang es dem Hamburger Timon Seubert sich nach 15 Kilometern gemeinsam mit dem Franzosen Laszlo Bodrogi (Team Type 1) vom Feld zulösen, kurz darauf schlossen die beiden US-Amerikaner James Driscoll (Jamis-Sutter) und Ben Jacques-Maynes (Bissell Cycling) zur Spitze auf. Trotz eines Maximalvorsprungs von rund fünf Minuten und obwohl die kleine Spitzengruppe gut harmonierte, hatten die Sprintermannschaften Sky, Rabobank,Liquigas-Cannondale und HTC-Highroad das Rennen jederzeit unter Kontrolle, so dass die Flucht der Vier rund 14 Kilometer vor dem Ziel beendet war.
Auf den drei Schlussrunden durch die kalifornische Hauptstadt zeigten sich auch Saxo Bank-Sun-Gard und Garmin-Cervélo an der Spitze des geschlossenen Feldes, doch Sky fuhr seinen Sprintkapitän Swift optimal in Position, so das sich dieser gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzen konnte.
„Das Team war fantastisch – ich möchte mich zu 100 Prozent bei ihm bedanken“, freute sich Swift im Ziel. HTC-Teamchef Rolf Aldag machte die fehlende Abstimmung in seiner Sprinterfraktion dafür verantwortlich, dass es für Goss nicht zum Sieg reichte. „Wir haben nicht so gut zueinander gefunden“, so Aldag, dessen hochkarätiges Sprintertrio – neben dem Mailand-San Remo-Gewinner noch Bernhard Eisel und Leigh Howard - das erste Mal seit mehreren Wochen wieder gemeinsam ein Rennen bestritten hatte. „Howard ging nach rechts, aber Gossy entschied sich, links anzutreten“, schilderte der Westfale das Sprintfinale. „Wir müssen den passenden Rhythmus und die Feinabstimmung noch finden.“
Lange Gesichter gab es bei Rabobank, das mit Freire und dem australischen Newcomer gleich zwei heiße Siegkandidaten stellte. Für den erfahrenen Spanier blieb nur der neunte Platz, Matthews landete auf Position 14. „Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist“, kommentierte Teammanager Frans Maassen das enttäuschende Ergebnis. „Wir haben vorher die Rollenverteilung besprochen. Coen Vermeltfoort war als letzter Anfahrer für unsere beiden Sprinter vorgesehen. Aber das Team war nicht da, um sie (Freire und Matthews) in Position zu fahren.“
Zufriedenheit herrschte dagegen beim deutschen Team NetApp, das sich in der Heimat des Sponsors gleich zum Auftakt mit Seubert an der Spitze präsentierte. „Auch wenn das Rennen verkürzt war, war es dennoch aufgrund der Kälte sehr schwer am Anfang. Aber ich wollte in eine Gruppe und habe nur auf die passende Gelegenheit gewartet, die sich schon bald bot. Es gibt immer eine Chance, wenn auch nur eine kleine, dass mal eine Gruppe durchkommt“, erklärte Seubert, der sich über ein Extralob vom Teammanager freuen konnte. „Mit der heutigen Leistung, insbesondere der von Timon, hat die Mannschaft sich sehr gut präsentiert und ihre Aufgabe erfüllt", sagte Ralph Denk.
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