Tour of Ireland

Cavendish der Schnellste, Armstrong auf der Lauer

Von Christoph Adamietz aus Killarney

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Auf der Schluss-Etappe der Tour de France winkt Mark Cavendish den Zuschauern.

22.08.2009  |  (rsn) – Mark Cavendish (Columbia-HTC) hat auf der 2. Etappe der Irland-Rundfahrt (Kat 2.1) seine Sprintqualitäten wieder einmal unter Beweis gestellt und seinen 21. Saisonsieg eingefahren. Lance Armstrong (Astana) kam im Hauptfeld ins Ziel und hat vor der schweren Schlussetappe noch alle Chancen auf den Gesamtsieg.

Cavendish setze sich auf der 196 Kilometer langen Etappe von Clonmell nach Killarney im Massensprint gegen den Niederländer Michael van Stayen (Rabobank) und dem Australier Stuart O`Grady (Saxo Bank) durch. "Ein Sieg ist immer gut. Wir haben trotz des schwierigen Finales zwei Kilometer vor dem Ziel die Kontrolle übernehmen können. Das war ein Teamsieg", so Cavendish. Der Deutsche Meister Martin Reimer (Cervèlo TestTeam) fuhr auf einen guten sechsten Platz. "Am Ende war ich etwas eingebaut, sonst wäre vielleicht noch mehr dringewesen", sagte Reimer zu Radsport News.

In der Gesamtwertung änderte sich nichts auf den vorderen Plätzen. Auftaktsieger Russell Downing (Candi TV) verteidigte seine Führung von fünf Sekunden auf den Russen Alexander Kolobnev (Saxo Bank) und dessen dänischem Teamkollegen Matti Breschel, der sieben Sekunden zurück liegt. Mit zehn bzw. elf Sekunden Rückstand folgen der Ire Philip Deignan (Cervelo) und der italienische Vorjahressieger Marco Pinotti (Columbia-HTC) auf den Plätzen vier und fünf. Armstrong nimmt mit 26 Sekunden Rückstand Platz 20 ein.

Lange Zeit geprägt wurde die Etappe vom Iren Mark Cassidy (An Post) und dem Niederländer Dennis van Winden (Rabobank). Beide konnten sich bereits nach fünf Kilometern aus dem Feld absetzen und einen Maximalvorsprung von 15 Minuten herausfahren. Am extrem steilen Kategorie-1-Anstieg zum Curragh 40 Kilometer vor dem Ziel ließ sich van Winden Cassidy stehen. Seine Attacke brachte dem Niederländer aber nicht den erhofften Erfolg, denn kurz nach Cassidy wurde auch van Winden 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt.

Im Finale kontrollierten Astana und Columbia-HTC das Tempo und führten das fast geschlossene Fahrerfeld nach Killarney, wo es zum erwarteten Massensprint kam.

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