92. Giro d´Italia

Für Basso ist Astana das größte Hindernis

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Ivan Basso (Liquigas) beim Giro del Trentino

Foto: ROTH

08.05.2009  |  (rsn) – Giro-Favorit Ivan Basso (Liquigas) sieht das von den beiden US-Stars Lance Armstrong und Levi Leipheimer angeführte Astana-Team als das größte Hindernis auf dem Weg zu seinem zweiten Giro-Triumph nach 2006. „Wer von den beiden als Kapitän antritt, ist nicht mein Problem“, sagte der 31-jährige Italiener zu cyclingnews.com. „Ich kenne Armstrong sehr gut und Levi ist ein großartiger Fahrer. Aber man sollte auch nicht vergessen, dass hinter den beiden ein toller Teamchef steht, der schon ungefähr 15 große Rundfahrten gewonnen hat“, meinte Basso in Anspielung auf Astana-Chef Johan Bruyneel. Auch wenn der Belgier „nur“ auf 12 „Grand Tour“-Siege kommt, ist er der wohl erfolgreichste Teamchef der Welt. „Bruyneel weiß, wie man mit solchen Situationen umgeht“, fügte der Liquigas-Kapitän an.

Für Armstrong ist Basso, der vor seiner Dopingsperre als Nachfolger des zurückgetretenen siebenfachen Toursiegers galt, der eindeutige Favorit. Der ehemalige CSC-Fahrer und „Ziehsohn“ von Bjarne Riis zeigte zuletzt mit seinem Gesamtsieg bei der Trentino-Rundfahrt, dass er tatsächlich zum engsten Favoritenkreis zu zählen ist. Für den Italiener spricht auch das starke Team, dass es sich sogar leistet, mit einer Doppelspitze, bestehend aus Basso und dem letztjährigen Giro-Vierten Franco Pellizotti, ins Rennen zu gehen. Erst im Lauf der Rundfahrt soll sich lauf Teamchef Roberto Amadio entscheiden, wer der alleinige Kapitän ist.

Schon im Mannschaftszeitfahren zum Auftakt spekuliert Liquigas auf das Rosa Trikot. Basso hätte keine Probleme damit, seinem Co-Kapitän Peliizotti das begehrte Trikot zu überlassen. „Es wäre nur fair, wenn Pellizotti als Erster ins Ziel käme, sollten wir die Bestzeit haben“, sagte er. „Er hätte schon letztes Jahr das Rosa Trikot verdient. Ich bin als letzter Fahrer zum Team dazugestoßen und werde ein sehr loyaler Mannschaftskollege sein.“ Das würde nach Bassos Worten sogar so weit gehen, dass er im Fall der Fälle eigene Ambitionen zurückstellen würde. „Wenn er in die Situation kommen sollte, den Giro gewinnen zu können, würde ich mich zu seiner Verfügung stellen.“

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