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20.11.2008 | (rsn) - In seinem dritten Milram-Jahr schaffte Christian Knees den Sprung vom Helfer zum Kapitän. Besonders bei Rundfahrten glänzte der 27-Jährige und feierte auch seinen ersten großen Gesamtsieg.
Nach einem unauffälligen Frühjahr machte Knees zum ersten Mal am ersten Mai beim Henninger Turm (Kat. 1.HC) mit Rang fünf auf sich aufmerksam. Noch besser lief es Ende des Monats bei der Bayern-Rundfahrt (Kat. 2.HC). Dort platzierte sich der Euskirchener auf drei von fünf Etappen unter den besten Fünf platzieren und sicherte sich am Ende mit denkbar knappem Vorsprung auf den Schweizer Andreas Dietziker (Volksbank) den Gesamtsieg. “Er hat eine Form, wie er sie lange Zeit nicht hatte. Aber jetzt ist auch der Punkt gekommen, wo der langfristige Aufbau Früchte trägt. Christian war lange Zeit skeptisch, ob er in Rundfahrten auch auf Gesamtwertung fahren kann”, kommentierte Milrams Sportlicher Leiter Jochen Hahn den Höhenflug seines Schützlings. “In Bayern hat er es erstmals versucht und der Sieg dort hat ihm viel Selbstbewusstsein gegeben.“
Dass er auch in ProTour-Rennen bei den Besten mitmischen kann, bewies Knees bei der Tour de Suisse. Dort belegte er nach durchweg überzeugenden Leistungen den neunten Platz im Abschlussklassement.
Mit entsprechend großen Ambitionen und allen Freiheiten trat der frisch gebackene Milram-Kapitän zur der Tour de France an. Den hohen Erwartungen konnte der DM-Siebte von Bochum am Ende nicht ganz gerecht. Am Ende schlugen Platz 28 im Gesamtklassement und ein vierter Etappenplatz zu Buche. "Ich war schon bei der Bayern-Rundfahrt und bei der Tour de Suisse in einer Superform. Es ist schwer, die über eineinhalb Monate zu halten. Da hat man schon mal kleinere Löcher. Ich bin zufrieden mit meiner Tour," analysierte Knees sein Abschneiden im Gespräch mit Radsport news.
Nach der Tour gönnte sich der Blondschopf keine lange Ruhephase. Anfang August überzeugte Knees als Zweiter des beim Sparkassen-Giros (Kat. 1.1). Im Bochumer Regen musste er sich nur Eric Baumann (TeamSparkasse) geschlagen geben. „Ich wusste, dass ich die besten Reifen im Regen hatte und habe deshalb rund 250 Meter vor dem Ziel angegriffen“, sagte Knees. „Nach dem letzten Anstieg war ich in der Spitzengruppe auf mich alleingestellt. Eric Baumann ist ein klassischer Sprinter, daher war der Angriff meine einzige Chance. Schade, dass es am Ende so knapp war.“
Ausgerechnet zur Deutschland-Tour Anfang September musste Knees der kräfteraubenden Saison Tribut zollen. Nur auf einer Etappe konnte er sich - an der Seite von Johannes Fröhlinger (Gerolsteiner) - als Ausreißer zeigen. Das Duo wurde aber 20 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt. Auf der 7. Etappe fuhr der Ex-Wiesenhof-Fahrer immerhin noch einen fünften Etappenrang heraus.
Nach Rang zwölf bei Rund um die Nürnberger Altstadt (Kat. 1.1) stand zum Saisonabschluss noch die WM in Varese auf dem Programm. Dort stieg Knees allerdings vorzeitig aus.
Auch in der kommenden Saison wird Christian Knees für das Milram-Team fahren. Bei kleineren Rundfahrten wird der 1,94 Meter große Rheinländer sicherlich die Kapitänsrolle ausfüllen. In den großen Rennen wie der Tour de France wird er sich aber dem neuen Star Linus Gerdemann unterordnen müssen.
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