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19.11.2025 | (rsn) – Obwohl das Management von Israel – Premier Tech angekündigt hat, seine “israelische Identität“ aufzugeben und im kommenden Jahr unter einem anderen Namen und möglicherweise mit einer neuen (Schweizer?) Lizenz anzutreten, hat sich der Widerstand auf den Kanarischen Inseln gegen eine Teilnahme des Zweitdivisionärs an der Vuelta a Espana 2026 nicht gelegt.
Die kommende Ausgabe der Spanien-Rundfahrt soll mit vier Tagen auf der Inselgruppe vor der Nordwestküste Afrika enden, das Finale demnach zum 3.715 Meter hohen Pico del Teide führen, dem höchsten Berg auf spanischem Staatsgebiet. Mit dabei sein wird gemäß den Regularien des Radsportweltverbands UCI auch das Team aus Israel – unter welchem Namen auch immer.
Doch der Inselrat von Gran Canaria lehnt das nach wie vor ab und verweist dabei auf den Gaza-Krieg, bei dem in Folge des rücksichtslosen Vorgehens der israelischen Armee Zehntausende palästinensischer Zivilisten ums Leben gekommen sind. “Ich muss mit absoluter Überzeugung sagen: Wenn Israel teilnimmt, lautet die Antwort 'Nein'. Gran Canaria ist nicht bereit, Völkermord und Israels Taten durch Sport oder auf andere Weise zu beschönigen“, erklärte Antonio Morales, Präsident des Inselrats von Gran Canaria, gegenüber der spanischen Zeitung AS.
Die UCI hat in Person ihres Vorsitzenden David Lappartient wiederholt betont, dass sie das israelische Team nicht von ihren Radrennen ausschließen wird. Der Verband folgt dabei den Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees IOC – wie schon zuvor bereits im Fall des russischen Überfalls auf die Ukraine, in dessen Folge das IOC russische Teams von Sportveranstaltungen ausschloss und die UCI nachzog.
Umso gespannter darf man nun der für den 17. Dezember angesetzten Streckenpräsentation entgegenblicken. Die Veranstaltung findet in Monte Carlo im dortigen Sporting – Salle des Etoiles statt. Monaco ist Ausrichterin des Vuelta-Starts, am 22. August 2026 wird dort ein 9,6 Kilometer langes Einzelzeitfahren ausgetragen, tags darauf beginnt die 2. Etappe ebenfalls in dem winzigen Stadtstaat.
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